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Viele Vorstösse, aber alles fruchtlose Versuche, dies ist das kurze Fazit des Elite-Kriteriums in Mauren. Und so siegte Gilbert Obrist, der bei fast allen Punktewertungen dabei war und sich auch insgesamt sechsmal die höchste Sprintwertung gutschreiben liess. Die letzten Runden wurden zu seiner persönlichen Triumpffahrt. |
Dimitri Jiriakov vom RV Mauren fuhr zwar aktiv mit, zum Punktesammeln reichte seine Spurtkraft aber meist nicht aus. So musste sich Jiriakov mit einiger Führungsarbeit und Positionen unter den ers-ten fünf Fahrern begnügen. Auch ein weiterer Liechtensteiner, René Marxer, griff kurzfristig ins Geschehen ein. Er hatte zwar im letzten Jahr seinen Rücktritt erklärt, fuhr jetzt ein Stück mit und stieg nach 20 Runden aus.
Schon mit der zweiten Wertung schob sich Gilbert Obrist an die Spitze und meldete damit seine Ambitionen auf einen Podestplatz an. Er fuhr weiterhin aktiv und gönnte sich nach 20 Runden eine Verschnaufpause im Feld. Just in diesem Moment wurden am meisten Vorstösse gefahren. Mehrere Fahrer kamen einzeln oder in kleinen Gruppen weg, wurden aber jeweils nach kurzer Zeit wieder gestellt. Bei der Hälfte der 70 Runden hatte auch Peter Oeschger Punkte gesammelt und sich auf den 2. Zwischenrang vorgearbeitet.
Obrist vorzeitiger Sieger
Stefan Felder kam gegen Ende des Rennens etwas auf, doch es reichte ihm nur noch für den 2. Schlussrang. Mit der letzten, doppelt zählenden Wertung konnte er Peter Oeschger noch auf den 3. Rang verdrängen. Schon vor der letzten Wertung war der Sieg entschieden. Der Punkteführende Gilbert Obrist kontrollierte das Rennen in den letzten 15 Runden fast nach Belieben. Anfangs in einer Fünfer-, später in einer Sechser-Spitzengruppe, zeigte er klar auf, wer der Chef im Rennen war. Am Schluss reichte es Gilbert Obrist mit 53 Punkten zu einem komfortablen Vorsprung mit 23 Zählern.
Rinner auf Rang 4
Im Feld der Anfänger-Kategorie lieferte der Einheimische Daniel Rinner ein offensives Rennen. Er punktete mehrmals und riss nach einem Drittel der Distanz zusammen mit Fabian Danner aus. Dieses Duo funktionierte über zehn Runden recht gut, ehe zwei Fahrer von hinten aufschlossen. Dann kam auch das Feld wieder heran. Am Schluss reichte die Kraft nicht mehr ganz aus und Rinner wurde auf dem 4. Rang klassiert. Die Podestplätze gingen an Claudio Imhof (VC Bürglen-Märwil), Patrick Ladner und Oliver Hofstetter.
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