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Die Zeitfahr-Landesmeisterschaft ging wie erwartet an den favorisierten Christian Frommelt. In nur 27:17 Minuten bezwang er die 19,8 Kilometer lange Strecke und platzierte sich damit vor Daniel Rinner und Karlheinz Risch. |
Mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 43,5 km/h fuhr Christian Frommelt an der gestrigen Liechtensteiner Zeitfahr-Landesmeisterschaft allen davon. Damit holte er sich nach einjährigem Unterbruch den Zeitfahrer-Titel wieder zurück. Von Beginn weg war der Sieg Frommelts abzusehen. Mit den besten Rundenzeiten baute er seine Führung auf der 19,8 Kilometer langen Strecke kontinuierlich aus.
Frommelt war zwar glücklich über den Sieg. So ganz zufrieden war er dann aber trotz des ersten Platzes nicht. «Zwar hab ich das Rennen gewonnen, aber so ganz optimal ist es für mich noch nicht gelaufen», sagte Frommelt selbstkritisch. Speziell vorbereitet hat er sich auf das Rennen nicht. «Im August hatte ich eine gute Form, dann wurde ich krank. Heute hat es trotzdem noch für den Sieg gereicht. Jetzt werde ich mich voll und ganz auf den Wintertriathlon konzentrieren», fügte der neue Zeitfahr-Landesmeister hinzu.
Der erst 15-jährige Daniel Rinner fuhr nach dem dritten Platz bei den Strassenmeisterschaften in Bad Ragaz in Sennwald wieder aufs Podest. Mit einem Rückstand von 26 Sekunden auf Frommelt sicherte er sich LM-Silber. «Eigentlich wollte ich das Zeitfahren gewinnen. Mit der Leistung bin ich aber trotzdem zufrieden», erklärte die Liechtensteiner Nachwuchshoffnung. Mit 59 Sekunden Rückstand auf Rinner fuhr der Triesner Karlheinz Risch auf Platz drei und durfte somit LM-Bronze entgegen- nehmen.
Am Start der Titelkämpfe in Sennwald waren unter anderem mit Marco Lippuner und Roman Stricker auch einige Schweizer Rad-Cracks, die zwar für den LRV fahren, aber in der Landesmeisterschaftswertung nicht berücksichtigt wurden.
Rad: Liechtensteiner Zeitfahr-Landesmeisterschaften
1. Christian Frommelt 27:17, 2. Daniel Rinner (+0:26), 3. Karlheinz
Risch (+1:25), 4. Ilja Höfler (+1:44), 5. Edwald Wolf
(+1:45), 6. Helmut Höfler (+4:27), 7. Benedikt Mündle (+4:29).
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