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News


Tuesday, March 27, 2007 Radsport bei eisiger Kälte
Marco Lippuner und Dimitri Jiriakov starteten beim GP de la Courtine im Jura

Bei schweren äusseren Bedingungen starteten Marco Lippuner und Dimitri Jiriakov beim GP de la Courtine im Jura. Dieses Handicap-Rennen über 125 km fand bei kalten Temperaturen und 30cm Neuschnee am Strassenrand statt. Während Dimitri Jiriakov den 44. Rang belegte, stieg Marco Lippuner rund 10km vor dem Ziel schlotternd vor Kälte vom Rad.

Beim Handycap-Rennen GP de la Courtine über 125km von letztem Wochenende fanden die Athleten im Jura schwere äussere Bedingungen vor. Neben den kalten Temperaturen befanden sich am Strassenrand 30cm Neuschnee. Diese schweren äusseren Bedingungen waren auch für die beiden Liechtensteiner Athleten Dimitri Jiriakov und Marco Lippuner nicht angenehm. „Für mich persönlich war es ein Kälteschock, nach den Trainingstagen im Tessin bei milden Temperaturen ein Rennen bei 5 Grad und Schnee, so weit das Auge reicht, zu bestreiten“, so Dimitri Jiriakov. Trotzdem gingen beide hoch motiviert in dieses Rennen. Für die Elite mit Dimitri Jiriakov stand erst einmal im Zentrum, das Handicap von acht Minuten auf die Amateure aufzuholen. „Wir hofften, dass wir das Handicap von acht Minuten auf die Amateure schnell aufholen konnten. Das Rennen startete dann auch sehr schnell aber auch unregelmässig und mit vielen Attacken. Ich wartete erst einmal ab bis man die Amateure stellte, fuhr aber trotzdem aufmerksam und im vorderen Teil des Feldes um die mögliche Vorentscheidung nicht zu verpassen. Es gelang jedoch keiner Gruppe entscheidend wegzukommen und auch der Aufstieg war zu wenig lang, um was zu bewegen. Nachdem die Amateure gestellt waren, deutete vieles auf eine Massenankunft hin“, so Jiriakov. Um beim Sprint in einer guten Ausganglage zu sein, versuchte der Dimitri Jiriakov 500 Meter vor dem Ziel auf der rechten Seite nach vorne zu kommen. Doch leider haben die Fahrer vor ihm das Loch zugemacht und er musste unsanft auf die Wiese ausweichen, um einen Sturz zu verhindern. Damit war seine Chance auf eine vordere Platzierung zu nichte. Der ganze Schwung und Antrieb war dahin und er fand sich am Schluss des Feldes wieder. Er konnte sich nur noch auf dem 44. Rang von knapp 170 gestarteten klassieren. „Aufgrund des Wetters und der Strecke, die mir überhaupt nicht lag, versuchte und riskierte ich einiges. Mit ein wenig mehr Glück und Endschnelligkeit hatte mir eine viel bessere Platzierung gelingen können“, so der Athlet aus Mauren.

Debüt für Marco Lippuner
Für Marco Lippuner stand dieses Rennen unter einem ganz besonderen Stern, war es doch sein erstes Rennen in der U23 Kategorie. Aus diesem Grunde setzte er sich keine allzu hohe Ziele. „Für mein erstes Rennen in der U23 Kategorie hatte ich keine grossen Ziele, da es gerade ein hartes Handicap-Rennen war und kein reines Amateurrennen. Ich wollte einfach einmal schauen wie es so läuft“, so der Radrennfahrer. Zu Beginn des Rennens konnte sich Marco Lippuner gut im Amateurfeld behaupten. Dies änderte sich, als die Elite aufschloss. „Als der Zusammenschluss mit der Elite erfolgte, wurde es im Feld sehr hektisch und mächtig aufs Gas gedrückt. Ich konnte mich dann bis zur drittletzten Runde im Feld behaupten, dann nach ca. 110km war jedoch mein Tank leer und ich stieg eine runde vor Schluss schlotternd vor Kälte vom Rad“, wie er betont. Trotzdem zeigt er sich mit dem Beginn der Rennsaison zufrieden. Diesbezüglich führt er aus: „Es fehlen mir logischerweise noch etwas die Rennkilometer in den Beinen, ich bin aber auf dem richtigen Weg und bin sicher, dass ich auch diese Saison das eine oder andere Spitzenresultat herausfahren werde. Super war natürlich auch, dass mein Teamkollege Danilo Wyss 3. Rang für unser neues Team erfahren konnte.“


Resultate:
1. Wook Joo-Hyung - Team CMC
2. Kristzian Lovassy - Team CMC
3. Danilo Wyss - Atlas-Romer`s Hausbäckerei

44. Dimitri Jiriakov - GS-Rufalex


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