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Tuesday, April 17, 2007 Stephan Noser gewann zum zweiten Mal das 4. Glacier Bike Downhill in Saas Fee
Zum zweiten Mal nach 2006 heisst der Sieger des Glacier Bike Downhill in Saas Fee Stephan Noser. Der Vaduzer gewann dieses Massenstartrennen mit einer Sekunde Vorsprung.

Mit dem Downhill Mountainbike mit Stollenreifen einen Gletscher herunterfahren, wobei eine Höhendifferenz von 1800m zu bewältigen ist und Geschwindigkeiten bis 120 km/h erreicht werden – das ist das Glacier Bike Downhill in Saas Fee, welches dieses Jahr zum vierten Mal ausgetragen wurde. Bereits zum zweiten Mal heisst der Sieger Stephan Noser aus Vaduz, der somit seinen Sieg von letztem Jahr verteidigen konnte. Er konnte den Profi Downhiller Neil Donoghue aus England im Sprint um eine Sekunde hinter sich lassen. Der Schweizer Lokalmatador Guntern Vinzenz aus Fiesch belegte mit 19 Sekunden Rückstand den dritten Platz. „Mit dem Ziel vor Augen, meinen Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen, bin ich nach Saas-Fee gereist. Die Vorbereitungen und das Training haben gepasst, weshalb ich sehr optimistisch an den Start ging. Schon bei der Streckenbesichtigung habe ich gemerkt, dass ich auf der Strecke und dem Untergrund sehr wohl fühle. Auch während der Beobachtung der Konkurrenten habe ich gemerkt, dass ich Chancen habe, den Titel zu verteidigen“, so Stephan Noser.

Spannendes Rennen
Der Rennverlauf war an Spannung kaum zu überbieten, zumal Stephan Noser auch noch einen Sturz hinnehmen musste. Hierzu betont er: „Ich erwischte einen guten Start und bog als vierter in die erste Kurve ein. Bei der ersten steilen Abfahrt überholte ich dann alle meine Konkurrenten. Schon nach wenigen Minuten konnte ich mich Absetzen. Doch dann kam der Fehler. Ich stürzte beim versuch eine steile Linkskurve zu kriegen und kam von der Piste ab. 30-40 Sekunden verlor ich bei diesem Missgeschick, bei dem mich ein Konkurrent überholen konnte. Ich habe sofort die Verfolgung aufgenommen und dabei sehr viel riskiert. Alles oder nichts lautete meine Devise. Die Rechnung ging auf, unter anderem auch dank meines Vorsprungs bis zum Sturz. So erreichte ich nach 7.41 Minuten als erster das Ziel.“

Weitere Liechtensteiner
Ebenfalls am Start war der Schaaner Manuel Elkuch, dem es jedoch nicht nach Wunsch lief. „Zu Beginn des Rennens konnte ich gut mithalten. Bei einer Hochgeschwindigkeitspassage konnte ich leider die Linie nicht halten und geriet aus der Spur. Durch diesen Fahrfehler verlor ich viel Zeit. Die Spuren waren jedoch schon sehr verfahren und die Bedingungen wurden schwerer, so dass ich als 63 das Ziel erreichte“, wie er ausführt.

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