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Erneut in die Topränge fuhren Daniel Rinner (Bild) und Benjamin Pahud beim 9. GP Oberes Fricktal in Gansingen. |
Doch trotz der Plätze sechs und sieben waren die beiden Talente des Liechtensteiner Radfahrerverbandes nicht ganz zufrieden. «Im Sprint wurde ich eingeklemmt und musste sogar in die Wiese ausweichen, so musste ich mit Rang sechs vorlieb nehmen », ärgerte sich Rinner nach dem Rennen. Doch zuvor wusste er einmal mehr, speziell bei den Bergpreiswertungen, zu überzeugen. In Runde zwei musste sich Rinner lediglich dem späteren Sieger Silvan Dillier geschlagen geben und im vierten und letzten Durchgang gewann er vor diesem souverän. «So waren wir punktegleich, doch der Bergpreis ging an Dillier, weil er auch das Rennen für sich entschied», erklärte Rinner.
Ebenfalls gut in Szene setzen konnte sich Benjamin Pahud. Von Beginn an war Pahud bei den Schnellsten und diktierte das Tempo. In der Abschlussrunde versuchte er drei Mal, sich von den restlichen Fahrern der Spitzengruppe zu distanzieren, wurde aber jeweils wieder eingeholt. Im Verlauf der letzten Kilometer konnten die neun Führenden ihren komfortablen Vorsprung gegenüber der Verfolgergruppe und dem Hauptfeld halten. Schon kurz nach der flamme rouge wurden dann die ersten Sprintsangezogen. Zweihundert Meter vor dem Zielstrich nutzten dann aber die Verfolger die Gunst der Stunde, lösten sich aus Pahuds Windschatten und holten sich die Podestplätze. Sieger wurde – einmal mehr – Pahuds Teamkollege Silvan Dillier (GS Schumacher-Aeroflex-SlowUp) vor Claudio Imhof (VC Bürglen-Märwil) und Simon Frank vom VC Pfaffnau Pneuhaus Frank. (HeZ)
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