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Amateur Marco Lippuner vom RV Schaan zeigt sich nach seiner Fussverletzung, durch welche er einige Tage pausieren musste, wieder gut in Form. Sowohl beim Rennen „Rund um den Rigi“ in Gersau als auch beim nationalen Strassenrennen von Frauenfeld vermochte er sich jeweils unter den ersten 30 zu klassieren. Trotzdem zeigt er sich nicht zufrieden |
Marco Lippuner hat seine Verletzung überwunden und startete während den letzten Tagen sowohl beim Rennen „Rund um den Rigi“ in Gersau als auch beim nationalen Strassenrennen in Frauenfeld. „Ich fühlte mich nach meiner kurzen Verletzungspause und dem Trainingslager gut und im Kopf stimmte alles, um ein gutes Resultat herauszufahren“, so Lippuner. Schon bei seinem ersten Einsatz nach seiner Verletzung in Gersau, zeigte er sich sehr aktiv und bestimmte lange Zeit den Rennverlauf mit. Das Rennen um den Rigi gilt als sehr schwer, da 10km vor dem Ziel ein 3.6km langer Aufstieg zu bewältigen ist. Insgesamt waren zwei Runden à 55km zurückzulegen. Hierbei stellte sich heraus, dass der schwere Anstieg kurz vor dem Ziel die rennentscheidende Phase sein würde. „Die erste Selektion erfolgte beim Aufstieg am Ende der ersten Runde, wo viele Fahrer zurückfielen. Mit Dominique Stark und mir waren wir doppelt in der Spitzengruppe vertreten. Wir versuchten eine Gruppe zu bilden. Nach einigen Attacken von uns beiden fruchtete ein Vorstoss meines Teamkollegen. Nach einigen Kilometern Alleinfahrt konnte der spätere Sieger Daniel Henggeler zu ihm aufschliessen. Leider gelang es meinem Teamkollegen nicht, das Tempo von Henggeler mitzugehen. Jetzt lag es in meiner Hand noch ein gutes Resultat für das Team herauszuholen. Da ich kein exzellenter Bergfahrer bin, wurde mir der Aufstieg zum Verhängnis und auch ich musste die besten Bergfahrer ziehen lassen. Ich fand mich in einer ca. 15-köpfigen Gruppe wieder. Auf der Fläche versuchte ich die anderen Fahrer noch einmal zu animieren, wieder nach vorne zu fahren, was nicht gelang. Ich versuchte dann noch alleine nach vorne zu fahren, dies wollten meine Konkurrenten jedoch auch nicht zulassen. Am Ende konnte ich noch den dritten Platz meiner Gruppe ersprinten, was den 19. Rang ergab. Mit diesem Resultat kann ich sicherlich nicht zufrieden sein, ich wollte endlich einmal ganz vorne anzutreffen sein“, so Marco Lippuner.
25. Rang in Frauenfeld
Beim nationalen Strassenrennen in Frauenfeld einige Tage später war Marco Lippuner erneut im Einsatz. Bei Regen und Temperaturen um die 10 Grad nahmen 120 Fahrer die 130 km unter die Räder. „Ich fühlte mich vor dem Rennen nicht schlecht, weshalb ich ein gutes Resultat herausfahren wollte. Doch ich spürte sehr rasch, dass meine Beine an diesem Tag nicht so wollten wie ich mir das vorstellte. Ein paar Mal beteiligte ich mich bei Angriffen, konnte jedoch nie einer vielversprechenden Gruppe angehören. Am Schluss verblieb ich im kleinen Hauptfeld und konnte noch den zweiten Platz ersprinten, was mir den 25. Schlussrang einbrachte. Mit diesem Resultat bin ich ganz klar nicht zufrieden, ich habe mehr von mir erwartet“, wie Lippuner betont.
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