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Letztes Wochenende fand in Lyss das traditionelle Radrennen „Berner-Rundfahrt“ statt. Hierbei vermochten zwei Sportler, welche für den RV Schaan in die Pedale treten, zu überzeugen. Während Jennifer Hohl ihr Rennen gewann, platzierte sich Marco Lippuner auf dem vierten Schlussrang. Weniger gut lief es für Roman Stricker. |
Der RV Schaan blickt auf ein erfolgreiches Wochenende zurück. Zwei seiner Athleten vermochten sich bei der Berner-Rundfahrt in Lyss auf den vordersten Plätzen zu klassieren. Für Jennifer Hohl endete diese Rundfahrt sogar auf dem obersten Podestplatz. „Die Jury musste zuerst den Zielfilm analysieren und ich hörte per Lautsprecher, dass ich gewonnen habe. Ich war so etwas von erleichtert und glücklich. Eine Chance, die ich gepackt habe“, so die Athletin. Hierbei hatte sie viel Arbeit zu verrichten, denn es war ein sehr schweres Rennen, welches sie zu bewältigen hatte. „Das Rennen wurde von Beginn weg sehr schnell gefahren. Am ersten steilen Anstieg hatte ich etwas Mühe, doch ich konnte den Anschluss an die Spitze wieder herstellen. In der zweiten Runde ging es mir bedeutend besser, und ich hatte am Bergpreis nur ein kleines Loch zur vorderen Fahrerin, welches ich bei der Verpflegung wieder schliessen konnte. Ich fuhr also zusammen mit vielen Junioren und 5 anderen Fahrerinnen in die letzte Runde. Ich gab alles, doch es waren zwei Fahrerinnen vor mir und damit auch in der vorderen Gruppe vertreten. Doch ich gab nicht auf und so konnten wir – unglaublich aber war - 1km vor Ziel die Spitze einholen. Ich wusste, dass ich soweit wie möglich nach vorne fahren muss, denn viel Zeit blieb nicht mehr. Da ich keine Super-Sprinterin bin, aber doch Druck auf den Pedalen hatte, fuhr ich einen 500m langen „Sprint“, oder einfach volle Kanne bis ins Ziel. Ich freue mich sehr, dass es dann doch noch für die Sieg gereicht hat“, wie Jennifer Hohl betont.
Es geht aufwärts
Zu einem überzeugenden Resultat fuhr auch Marco Lippuner, der als vierter des Rennens der Amateure die Ziellinie überquerte. „Nach der nicht zufriedenstellenden Leistung des letzten Wochenendes in Frauenfeld habe ich mir für dieses Rennen einiges vorgenommen. Es musste endlich ein Top-Ten Ergebnis her“, so die Zielsetzung Lippuners vor dem Start. Während dem Rennen spürte er schon früh, dass es für ihn ein erfolgreiches Rennen werden könnte. Er betont: „Während dem Rennen fühlten sich meine Beine ausserordentlich gut an, dementsprechend fuhr ich auch. Ich war in allen gefährlichen Gruppen vertreten und fuhr ein offensives Rennen. Zu Beginn der letzten Runde lösten sich drei Fahrer vom Feld. Am steilen Aufstieg zum Bergpreis konnte ich mich dann in einer ca. 15-köpfigen Verfolgergruppe platzieren. Auch wir hatten schnell einen grossen Vorsprung auf das Hauptfeld. Von den drei Ausreissern fiel einer zurück. Ich dachte, dass wir diese auch noch stellen können. Leider reichte es um drei Sekunden nicht sie zu stellen. Somit ging es im Sprint in meiner Gruppe nur noch um Platz drei. Ich belegte Schlussendlich den undankbaren vierten Schlussrang. Mit diesem Resultat bin ich einerseits zufrieden, andererseits wäre aber mehr möglich gewesen. Dieses Rennen war ein Beweis, dass meine Form aufwärts geht.“
Pech für Roman Stricker
In der Kategorie Junioren ging der für den RV Schaan startende Roman Stricker ins Rennen. Ihm lief es weniger gut. „Ich versuchte während des Rennens ständig anzugreifen, um eine Spitzegruppe zu bilden, was mir in der zweiten Runde auch gelang, aber leider wurden wir rund 10km später wieder vom Feld eingeholt. Am Ende des Rennens waren drei Mann vorne ich kam dann dahinter mit dem Feld ins Ziel. Ich sprintete noch auf den 32. Schlussrang, was mich aber nicht zufrieden stellt“, so Stricker.
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