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Liechtensteins Radathleten können wieder auf ein erfolgreiches Wochenende zurückblicken. Dimitri Jiriakov machte durch seinen 18. Rang beim Rennen in Visp die EM- und WM-Qualifikation fix, Marco Lippuner holte die restlichen Punkte für die Elite-Qualifikation. |
Grosser Erfolg für Dimitri Jiriakov vom RV Mauren. Der Liechtensteiner erreichte beim Strassenrennen rund um Visp den sehr guten 18. Rang, mit welchem er auch die Qualifikation für die Europa- und Weltmeisterschaften fix machte. Über diesen Erfolg zeigte er sich sehr glücklich. „Nun ist es offiziell. Mit dieser Qualifikation werde ich dieses Jahr für Liechtenstein an der B-WM in Südafrika, an der EM in Bulgarien und an der WM in Stuttgart teilnehmen. Ich freue mich riesig, dass mir dies gelungen ist“, so Jirikov. Bis es so weit war, hatte er viel Arbeit zu verrichten, da es das Rennen in Visp in sich hatte. „Das 150 km lange Strassenrennen war alles andere als einfach, die Strecke hatte einen längeren Aufstieg mit einer gefährlichen Abfahrt, der Rest war flach. Zudem machte der starke Wind das Rennen zusätzlich schwer,“ wie der Liechtensteiner ausführt. Trotz diesen schweren äusseren Bedingungen wurde ein schnelles Tempo gefahren und der Berg trennten schon früh die Spreu vom Weizen. Auch Dimitri Jiriakov musste dabei die Spitze wegfahren lassen. „Ich fühlte mich am zu beginn der Steigung ganz gut und konnte gut vorne mitfahre, leider fehlte mir bei der entscheidenden Attacke die Power zum kontern. So musste ich die Spitze ziehen lassen und merkte nach der Abfahrt, dass sich nach vorne schon ein riesiges Loch aufgetan hat“ so Dimitri Jiriakov. In der Folge versuchte er mit anderen Fahrer aufzuschliessen, sie kamen jedoch nicht mehr heran. Da die Motivation bei den anderen Fahrern schnell dahin war und einer nach dem anderen aufgab, musste er die restliche Distanz alleine zu Ende fahren. „Ich wusste, dass ich nicht mehr zur Spitze aufschliessen konnte. Das einsame Fahren von knapp über 90 km hat sich jedoch gelohnt, ich kam als 18. ins Ziel und hatte somit die Qualifikation geschafft. Ich bin sehr glücklich darüber“, wie er betont.
Lippuner schafft Elitequalifikation
Ebenfalls auf ein erfolgreiches Wochenende kann Marco Lippuner vom RV Schaan zurückblicken. Nachdem er wie Jiriakov in Visp am Start war, und dort in seiner Kategorie nach einem schweren Rennen den 13. Schlussrang belegte, fuhr er tags darauf nach Ehrendingen, um an einem 126km langen Strassenrennen teil zu nehmen, welches bei schlechten und kalten äusseren Bedingungen stattfand. „Ich fühlte mich vom Rennen des Vortages nicht perfekt erholt, war jedoch motiviert das Beste daraus zu machen“, so Lippuner. Das Rennen begann sehr schnell und schon früh bildete sich eine zwei Mann starke Spitzengruppe, zu welcher ein wenig später fünf weitere Fahrer aufschlossen. „Leider war keiner von meinem Team in dieser Gruppe, weshalb es unter anderem an uns lag, den Abstand zu den Spitzenreitern gering zu halten. Wir versuchten immer wieder eine Gruppe zu bilden, was jedoch lange nicht gelang“, so Lippuner. Erst vier Runden vor Schluss sollten die Bemühungen von Erfolg gekrönt sein. Dann gelang es eine fünf Mann Gruppe zu bilden, in der sein Team Atlas-Romer’s mit zwei Mann vertreten war. Zu diesen gehörte auch Marco Lippuner. Er betont: „Wir fuhren was wir konnten, um noch zur Spitzengruppe aufschliessen zu können, was uns auch gelang. Nachdem Lokalmatador und spätere Sieger Mirco Saggiorato aus der Spitzengruppe ausreissen konnte, ging es im Endspurt nur noch um die Folgeplätze. Ich konnte mich Schlussendlich auf dem 6. Rang behaupten.“ Marco Lippuner zeigte sich mit diesem Rennen zufrieden, da er mit diesem Resultat die Elitequalifikation erfahren konnte. „Als erfreulicher Nebeneffekt holte ich mir mit diesem 6. Platz noch die fehlenden Punkte zur Elitequalifikation. Ich werde jedoch voraussichtlich dieses Jahr noch bei den Amateuren Rennen bestreiten und erst nächstes Jahr in die Elite wechseln“, wie er ausführt.
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