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Dem Radrennfahrer Dimitri Jiriakov aus Mauren läuft es immer besser. Beim Rennen in Rothenburg erfuhr er sich den fünften Schlussrang, was dem besten Ergebnis seiner Elite-Karriere gleichkommt. Auch Daniel Rinner und Benedikt Mündle zeigten sich von ihren Rennergebnissen zufrieden. |
Grosserfolg für Dimitri Jiriakov. Beim Handicap-Rennen über 130 km in Rothenburg konnte er mit dem fünften Schlussrang sein bestes Rennresultat seiner Karriere einfahren. Dementsprechend glücklich zeigte sich der Liechtensteiner nach der Zieldurchfahrt. „Mit meinem Resultat bin ich sehr zufrieden, da ich endlich bewiesen habe, dass ich auch ganz vorne bei der Elite mitfahren kann. Für meine Moral und Motivation war dies ein grosser Schritt nach vorne. Dies war immerhin das beste Resultat seit ich bei der Elite fahre“, so der Athlet aus Mauren. Schlussendlich war dieses Ergebnis eine Überraschung, da es während dem Rennen einmal nicht so aussah, als ob Dimitri Jiriakov ein positives Resultat herausfahren könne. „Drei Runden vor Schluss versuchte ich einen Angriff, der leider wieder gekontert wurde. Danach war ich so kaputt, dass ich durch das Feld durchgereicht und fast abgehängt wurde“, wie Jiriakov ausführt. Diese Zeit am Ende des Feldes nutzte er jedoch, um sich zu erholen und anschliessend um den Sieg des Rennen mitzufahren. Er unterstreicht: „Nach einer Erholungspause am Ende des Feldes, konnte ich mich wieder ganz nach vorne kämpfen. Dann brach eine Gruppe aus fünf Fahrern aus dem Feld aus, zu welcher ich gehörte. Diese Gruppe sollte ihren Vorsprung bis ins Ziel retten können. Der richtige Renninstinkt und eine gute Position haben dies ermöglicht.“ Sein Pech war es, dass dieser Gruppe sehr gute Sprinter angehörten, was dazu führte, dass er im Sprint chancenlos war. „Einen Kilometer vor dem Ziel hatten wir 50 Sekunden herausgefahren und somit kam es zu einer Sprintentscheidung. Leider waren die anderen Rennfahrer alles sehr gute bis reine Sprinter und ich hatte gegen diese keine Chance. So kam ich als fünfter ins Ziel“, so Dimitri Jiriakov.
Auf anderem Terrain
Mit am Start in Rothenburg war auch der Mountainbiker Benedikt Mündle aus Mauren, der in der Kategorie Anfänger das Rennen absolvierte. “Ich sammelte meine ersten Erfahrungen im Strassenrennsport und somit setzte ich mir keine grossen Ziele und nahm das ganze wie es kam“, so Benedikt Mündle. Am Start waren rund 70 Athleten. Zu Beginn des Rennens platzierte er sich im vorderen Teil des Feldes, um eine gute Position bei allfälligen Sprints inne zu haben. Nach und nach wurden Angriffe lanciert, die keinen Erfolg brachten. Erst in der dritten Runde war es dann so weit. „Es griffen vier sehr starke Fahrer an und konnten dem Feld entkommen. Es wurde vom Feld zwar versucht, den noch kleinen Abstand zur Spitzengruppe zu verringern, die Zusammenarbeit klappte leider nicht so gut und somit konnten die vier Spitzenfahrer den Vorsprung ausbauen“, so Benedikt Mündle. Dadurch entschloss er sich im Feld mitzufahren, um sich für den Sprint zu schonen. Dies führte dazu, dass er sich den 13. Schlussrang ersprinten konnte, was für das Debüt eine sehr gute Leistung darstellt.
Rinner in Österreich
Letztes Wochenende stand Daniel Rinner vom RV Mauren zwei Mal im Einsatz. In Südkärnten absolvierte er zuerst ein internationales Berg- und tags darauf ein Strassenrennen. Beim Bergrennen war ihm grosses Pech beschieden. „Durch mein Tempodiktat verminderte sich das Feld auf fünf Fahrer. Als es ins Finale ging, kam es zur Kollision mit einem Mitfahrer. Danach und das Rennen war für mich gelaufen. Ich fuhr mit dem defekten Vorderrad das Rennen zu Ende und belegte noch den achten Schlussrang“, so Daniel Rinner. Am nächsten Tag stand das Strassenrennen auf dem Programm. „Meine Aufgabe im Rennen bestand darin, die Konkurrenz zu ermüden, um meinem Teamkollegen Dominik Brändle, zu helfen“, wie Rinner betont. Diese Taktik ging auch auf. Er liess im entscheidenden Moment die Beine hängen und sein Teamkollege konnte sich mit einer Spitzengruppe absetzten, welche auch das Ziel erreichte. Hierbei konnte Brändle wie erhofft das Rennen gewinnen. Daniel Rinner kam auf den 17. Schlussrang. „Meine Aufgabe bestand darin, nach dem Angriff dafür zu sorgen, dass keiner mehr nachkommt, was mir auch gelang. Der Sprint des Verfolgerfeldes beendete ich als Dritter und somit klassierte ich mich auf dem 17. Rang“, wie Rinner betont.
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