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Letztes Wochenende standen mit Marco Lippuner und Roman Stricker zwei Radsportler des RV Schaan im Einsatz. Während Stricker trotz Pech den 9. Schlussrang erfahren konnte, startete Marco Lippuner erstmals in einem Profirennen. Hierbei konnte er nützliche Erfahrungen sammeln. |
Erstmals in seiner Karriere konnte Marco Lippuner vom RV Schaan an einem Profirennen teilnehmen. Er reiste mit seinem Continental-Team Atlas-Romer`s nach Kärnten, um dort am Viper-GP zu starten. Hierbei wusste Marco Lippuner, welch schwere Aufgabe auf ihn wartete. „Diese Profirennen werden erst richtig lanciert, wenn die Amateurrennen in der Schweiz bereits zu Ende sind“, so der Radsportler. Zudem galt es eine sehr schwere Strecke zu bewältigen. Denn: Zu absolvieren war eine Totaldistanz von 184km, wobei der knapp 20 km lange Rundkurs mit einem ca. 2.5 km langen Anstieg gespickt war, der es in sich hatte. Aus diesem Grund machte sich Lippuner keine grossen Hoffnungen, sondern das Sammeln von Erfahrungen stand für ihn im Zentrum dieses Rennens. Er wusste, dass es für ihn ein sehr schweres Rennen werden würde. Dies bestätigte sich, wie er selbst ausführt: „Die ersten Runden fuhr ich immer vorne im Feld, um Stürze zu vermeiden. Dies gelang mir ziemlich gut. Das Rennen wurde dann aber von Runde zu Runde immer schneller und härter. Nach 145 km war es dann um mich geschehen, und ich musste vom Feld abreissen lassen.“ Da er von Anfang an wusste, dass es schwer sein wird, das Rennen im Hauptfeld zu beenden, zeigte er sich nicht unzufrieden. „Dieses Rennen war sicherlich ein sehr gutes Training unter Rennbedingungen. Zudem konnte ich auch wieder einige Erfahrungen sammeln. Deshalb bin ich nicht unzufrieden, da ich nicht erwartete, dass ich die ganzen 184 km inmitten der Profis zu Ende fahren werde.“
Pech für Stricker
Einen kompletten anderen Rennverlauf nahm das Strassenrennen von Curio im Tessin für Junior Roman Stricker. Er traf auf einen sehr schwierigen Rundkurs, welcher 12 Mal zu bewältigen war. Die schwierige Topographie der Strecke brachte es mit sich, dass das Rennen zu einem Ausscheidungsfahren wurde. „Nach der Rennhälfte war die Spitzengruppe auf 10 Fahrer reduziert. Glücklicherweise gehörte ich dieser Spitzengruppe an. In der sechsten Runde musste ich jedoch einen Sturz hinnehmen, durch welchen ich rund 30 Sekunden verlor“, so Stricker. Insgesamt brauchte er fast eine ganze Runde, um den Rückstand wieder aufzuholen. Obwohl er den Anschluss an die Spitze wieder herstellen konnte, kostete ihn diese Aufholjagd sehr viel Kraft, welche ihm am Ende des Rennens fehlte. Deshalb konnte er nicht um den Sieg mitsprinten und belegte den 9. Schlussrang. Trotzdem zeigte sich Roman Stricker mit seinem Rennen zufrieden.
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