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Letztes Wochenende waren Marco Lippuner, Roman Stricker und Jennifer Hohl vom RV Schaan bei den Schweizer Meisterschaften in Brugg am Start. Keiner von ihnen vermochte beim Massenstartrennen zu reüssieren. Einzig Marco Lippuner zeigte sich mit seinem Ergebnis im Zeitfahren zufrieden. |
Während dem letzten Wochenende stand der Schweizer Radrennsport ganz im Zeichen der nationalen Meisterschaften in Brugg und Stettlen bei Bern. In der Nähe der Hauptstadt fand das Einzelzeitfahren statt, bei welchem aus Liechtensteiner Sicht nur Marco Lippuner am Start war. 34.8 km warteten auf ihn, welche ihn von der Topographie her betrachtet jedoch nicht glücklich stimmten. „Nachdem ich den Parcours besichtig hatte, wusste ich, dass dies keine auf mich zugeschnittene Strecke ist“, so Lippuner. Trotzdem wusste er seine Kräfte sehr gut einzuteilen und fuhr in beiden Runden beinahe dieselbe Zeit. Auch deshalb konnte er beim Zeitfahren mit dem 9. Schlussrang in der U23 Kategorie überzeugen. Weniger gut lief es ihm beim Massenstartrennen. „Als ich in Brugg ankam und aus dem Auto ausstieg, spürte ich sofort, dass meine Beine alles andere als gut waren“, wie er betont. Hierbei sollte er recht behalten, zumal der Rundkurs zusätzlich als sehr schwer eingestuft wurde. Zum seinem Rennverlauf führt er aus: „Die erste Runde fuhr ich immer vorne, dies ziemlich ohne Probleme. Doch schon in der zweiten Runde hatte ich Mühe am Berg, konnte mich jedoch wieder ans Feld rankämpfen. In der dritten Runde konnte ich nicht mehr mithalten und wurde abgehängt.“ Diesbezüglich ist es ihm ein Rätsel, weshalb er seine Form nicht ausschöpfen konnte. „Ich weiss einfach nicht was los war. Ich fühlte mich so kraftlos wie noch nie. Es ging einfach nichts an diesem Tag. Ich kann mehr, viel mehr und das weiss ich auch“, so Lippuner, der in der vierten Runde das Rennen aufgab.
Verletzung als Handicap
Mit einer Schulterverletzung ging Jennifer Hohl ins Rennen, weshalb sie sich keine Chance auf eine vordere Platzierung ausrechnete. So kam es dann auch: „Während dem Rennen hatte ich sehr grosse Mühe, nach Kurven zu beschleunigen und am Berg konnte ich leider mit dem Armen nicht ziehen. Die Schmerzen in der Schulter waren zu gross“, so Jennifer Hohl. So absolvierte sie das komplette Rennen im Hauptfeld und half mit, dass ihre Teamkollegin Nicole Brändli sicher mit der Spitzengruppe ins Ziel kam, was auch gelang.
Pech für Stricker
Auch Roman Stricker war an den Schweizermeisterschaften in Brugg am Start. Er absoliverte das Juniorenrennen, bei welchem 119 km zu absolvieren waren. Lange Zeit konnte er mit der Spitze gut mithalten, bis ein Konkurrent ihm ins Hinterrad fuhr und einen Defekt verursachte. „Ich musste anhalten und das in Ordnung bringen. Anfangs der sechsten Runde konnte ich kurz vor dem Anstieg wieder zur Spitzengruppe aufschliessen. Die Aufholjagd hat aber so viel Kraft gekostet, dass ich am Berg abreissen lassen musste. Am Ende kam ich auf den 26. Schlussrang von 84 gestarteten, womit ich nicht zufrieden bin“, so Roman Stricker.
10. Rang bei Masters Kategorie
Neben den verschiedenen Athletinnen und Athleten des RV Schaan war auch Karlheinz Risch vom VC Vaduz am Start des Rennens der Kategorie Herren Masters. Nachdem sich eine dreier Spitzengruppe absetzen konnte, gehörte er der Verfolgergruppe an, welche aus 10 Mann bestand. Im Sprint dieser Gruppe klassierte er sich auf dem 7. Rang und somit auf dem 10. Platz im Schlussklassement.
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