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News


Tuesday, July 17, 2007 Gelungener Leistungstest
Um optimal für die U23-Europameisterschaft in dieser Woche in Sofia (Bulgarien) vorbereitet zu sein, holte sich LRV-Fahrer Daniel Rinner bei den Schweizer Bergmeisterschaften in Castione den letzten Schliff. Dies ist dem Zeitfahrspezialisten vom RV Mauren bestens gelungen. Mit dem dritten Platz unterstrich er seine aufsteigende Form.

Völlig unbekümmert trat die Liechtensteiner Nachwuchshoffnung im Radfahren in die Pedale und setzte sich innert kurzer Zeit um 20 Sekunden vom Feld ab. Im entscheidenden Moment zögerte Rinner allerdings ein wenig. Anstatt noch einen Zahn zuzulegen, fuhr er eher ein gemütliches Tempo. Fünf Kilometer vor Schluss musste er dafür büssen. Eine Gruppe von sieben Fahrern konnte auf den Radfahrer vom RV Mauren aufschliessen. Rinner zeigte sich allerdings wenig beeindruckt von der Aufholjagd seiner Konkurrenten.
Sofort konterte der Liechtensteiner mit seinem ersten Angriff. Nur der spätere Sieger Noe Gianety konnte seinem Tempo folgen. «Wir bekämpften uns auf den letzten zwei Kilometern mit verschiedenen Rhythmuswechseln», so Rinner. Doch er merkte schnell, dass er keine Chance hatte und so musste er den 25 kg leichteren Bergfloh ziehen lassen.
Obwohl Rinner nicht unbedingt ein Bergspezialist ist, ging der Liechtensteiner topmotiviert an den Start und wollte nichts Geringeres wie Schweizer Meister werden. «Ich wusste schon im Vorfeld, dass ich für diese Disziplin eigentlich zu schwer bin. Ausserdem war es für mich das erste Mal, dass ich diesen Berg hinauf fuhr», erklärt Rinner, dass er nicht so recht wusste, was ihn bei den Schweizer Bergmeisterschaften erwartet.
Platzverlust auf der Zielgeraden
Gianety war bereits im Ziel und durfte sich als neuer Schweizer Bergmeister feiern lassen. Auch Rinner hat den Anstieg schon beinahe hinter sich gebracht. Nur 50 Meter vor dem Ziel musste er jedoch den zweiten Platz abgeben. Als er mit seinem Tempo der Ziellinie entgegenfuhr, überraschte ihn Lutenauer mit einem Sprint. «Dennoch bin ich mit meiner Leistung sehr zufrieden.
Man holt nicht jeden Tag eine Medaille bei nationalen Meisterschaften», freute sich Rinner über die bronzene Auszeichnung. «Nun
geht es nach Sofia, ich freue mich schon sehr auf den Donnerstag und werde beim Zeitfahren das Beste geben», sagte Liechtensteins Nachwuchshoffnung.


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