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News


Thursday, July 19, 2007 Rinners EM-Zeitfahren auf einer Autobahn
Heute gilt es für die Athleten des Liechtensteiner Radfahrerverbandes (LRV) an der Strassen-EM der U23 und Junioren in Sofia (Bul) ein erstes Mal ernst. Daniel Rinner vom RV Mauren peilt im Zeitfahren der Junioren eine Top-Ten-Rangierung an.

 Während die Radprofis an der Tour de France Tag für Tag schwitzen und auf dem Weg nach Paris Topleistungen vollbringen, steht der Radnachwuchs in Bulgarien im Rampenlicht. An der Strassen-Europameisterschaft der U23 und Junioren in Sofia geht es um Medaillen und Spitzenklassierungen. Mit von der Partie ist auch der LRV, der mit den Athleten Dimitri Jiriakov und Daniel Rinner zwei «heisse» Eisen im Feuer hat.
24 Kilometer auf einer Autobahn
Als erster Liechtensteiner steht Junior Daniel Rinner im Einsatz. Er nimmt heute das 24 Kilometer lange Zeitfahren in Angriff. Seine Chancen auf eine Spitzenrangierung stehen gut, denn seine Form stimmt und der Kurs sollte ihm entgegenkommen, wie LRV-Präsidentin Yvonne Ritter-Elkuch erklärte. «Gefahren wird auf einer Autobahn auf einer sehr flachen Strecke. Daniel ist ein guter Roller, und so kann man von ihm einiges erwarten.» Und Rinner selber meint: «Mein Ziel ist eine Top-Ten-Rangierung. Ich habe mich gezielt auf dieses Zeitfahren vorbereitet und werde alles daran setzen, meine Erwartung zu erfüllen.»
Chaotische Verhältnisse
Ein wichtiger Faktor wird heute das Wetter sein, denn die Temperaturen sind mit 35 Grad sehr hoch und fordern von den Athleten alles ab. «Man wird sehen, wie Daniel mit diesem Umstand zurechtkommt. Es ist für alle gleich, entscheidend wird deshalb die mentale Komponente sein», so Yvonne Ritter-Elkuch.
Beim gestrigen Training hatte man nicht den Eindruck, dass Rinner mit den hohen Temperaturen sonderlich Mühe bekundet. Vielmehr hatten die Athleten mit dem Umstand zu kämpfen, dass das Training inmitten des Stadtverkehrs durchgeführt wurde. «Wenn man die Schweizer Präzision gewohnt ist, ist die Organisation hier in Sofia schon etwas chaotisch. Man befindet sich eben in Osteuropa, da sind gewisse Dinge anders. Ein Training zu veranstalten, wo auf der Rennstrecke Autos fahren, ist nicht nur gewöhnungsbedürftig, sondern auch gefährlich. Glücklicherweise ist nichts passiert. Heute, beim Rennen, wird es aber anders sein», so die LRV-Präsidentin.
Jiriakov wird heute in Sofia erwartet
Erst heute wird Dimitri Jiriakov in Sofia erwartet, der zusammen mit dem Schweizer U23-Team anreist. Der Liechtensteiner hat ja noch etwas Zeit, sich an die Gegebenheiten zu gewöhnen, verzichtet er doch auf das Zeitfahren und steht erst am Sonntag beim Strassenrennen im Einsatz.


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