|
Marco Lippuner und Dimitri Jiriakov konnten an der Schweizer Bergmeisterschaft der U23-Cracks gut abschneiden. Obwohl sie keine ausgewiesenen Bergspezialisten sind, erreichten sie die Ränge sieben (Lippuner) und zehn (Jiriakov). |
Das Team «Atlas Römer's» hatte an der Schweizer U23-Bergmeisterschaft mit dem starken Bergfahrer Marcel Wyss den Titel im Visier. Um den Teamleader bestens zu unterstützen, wurde auch LRV-Athlet Marco Lippuner aufgeboten. «Eigentlich hatte ich dieses Rennen nicht auf meinem Kalender», so Lippuner. Als der Crack des RVs Schaan im Tessin ankam, erfuhr er, dass Wyss krank geworden ist und nicht starten wird. «Das ist super, was soll ich jetzt an dieser Meisterschaft? Ich bin ja kein guter Bergfahrer», waren Lippuners erste Gedanken, der danach das Beste daraus machte und die elf Kilometer bergauf als gutes Training ansah und dementsprechend gelassen an den Start ging.
3:14 Minuten auf den Sieger verloren
Die U23-Fahrer mussten mit den Profis starten, die Rangliste wurde jedoch getrennt erstellt. Marco Lippuner fuhr von Beginn an einfach seinen Rhythmus und liess viele Fahrer an ihm vorbeiziehen. Mit Fortdauer des Rennens konnte er aber mehr und mehr Fahrer wieder ein- und überholen. «Es lief einfach super.» Schlussendlich überquerte er als siebtbester U23-Fahrer die Ziellinie und konnte viele gute Bergfahrer, die ihn normalerweise im steilen Gelände abhängen, hinter sich lassen. «Mit diesem Rennen bin ich sehr zufrieden, sogar erstaunt, wie gut ich den Berg hinaufgefahren bin.» Auf U23-Sieger Mathias Frank (39:08 Minuten), der sogar Elite-Gewinner Rubens Bertogliati hinter sich liess, verlor Lippuner 3:14 Minuten. «Dieses Rennen ist ein weiterer Beweis, dass ich momentan super in Form bin», so Lippuner.
Weiterer EM-Test für Jiriakov
Unter den 27 klassierten U23-Fahrern reihte sich auch der zweite LRV-Fahrer, Dimitri Jiriakov, mit 3:55 Minuten Rückstand auf Frank, auf Rang zehn ein. Für Dimitri Jiriakov war diese Bergmeisterschaft ein guter Test für die bevorstehende Strassen-U23-Europameisterschaft in Bulgariens Hauptstadt Sofia (am Sonntag), wo der LRV-Athlet ein Topresultat anpeilt.
zurück