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News


Wednesday, March 19, 2008 Glücklos in Mendrisio
Vergangenes Wochenende fand im Tessin der GP Mendrisio statt, bei welchem 150km zu bewältigen waren. Aus Liechtensteiner Sicht waren die Strassenradfahrer Daniel Rinner, Marco Lippuner und Roman Stricker am Start. Besonders Daniel Rinner war grosses Pech beschieden, obwohl er sich in den Top-Ten zu klassieren vermochte.

Letzten Sonntag starteten mit Daniel Rinner, Marco Lippuner und Roman Stricker gleich drei Athleten des heimischen Radsports beim GP Mendrisio, bei welchem 12 Runden mit einer Gesamtlänge von 150km zu bewältigen waren. Hinzu kam, dass in jeder Runde eine schwere Steigung auf die Fahrer wartete und die Konkurrenz, zu welcher auch einige Profis und zahlreiche ausländische Radsportler gehörten, sehr stark war. Hierbei zeigte Daniel Rinner vom RV Mauren, der für das Team Pro-Cycle Bregenz fährt, eine ausgezeichnete Leistung, welche er nur nicht krönen konnte, weil ihn kurz vor dem Ziel ein Defekt zurückwarf. „Am Beginn zur letzten Steigung, genau in dem Moment als ich mich von der Spitzte lösen wollte, fing ich mir einen Vorderradplatten ein. Nach dem Wechsel am Berg, den ich mit der Platte fuhr, war der Zug für mich abgefahren. Ich war absolut der schnellste Fahrer. Es wäre eine Leichtigkeit gewesen, das Rennen zu gewinnen“, so Rinner, der am Ende als 9. das Ziel erreichte.

Für Marco Lippuner und Roman Stricker verlief dieses Rennen ähnlich. Beide mussten im Verlauf des Rennens vom Feld abreissen lassen und erreichten nach dem Hauptfeld das Ziel. „Ich konnte diese Woche relativ wenig trainieren, da ich Aushebung für den Militärdienst hatte. Nach dem Sporttest plagten mich ziemlich starke Muskelschmerzen, welche mir bis zum Rennen Sorgen bereiteten. Mein Ziel war, so lange wie möglich mitzuhalten. Denn inmitten der Profis wusste ich, dass ich einen schweren Stand haben würde“, wie Marco Lippuner betont. Nach zwei Drittel der Renndistanz bekam er beim Aufstieg die ersten Probleme. „In der zweitletzten Runde war es auch um mich geschehen und ich musste vom Feld abreissen lassen. Ans aufgeben habe ich jedoch keine Sekunde gedacht. Ich fuhr die letzte Runde abgeschlagen alleine zu Ende“, so Lippuner. In Anbetracht der schlechten Vorbereitung zeigte sich Lippuner zufrieden. „Ich spüre dass ich auf dem richtigen Weg bin. Natürlich fehlt mir noch etwas die Rennhärte, doch dies wird sich auch noch ändern“, wie er abschliessend betont. Ähnlich verlief das Rennen für Roman Stricker. Er führt aus: „Ich konnte mich bei dem sehr schnellen Rennen neun Runden lang im Feld behaupten. Beim Anstieg in der 9. Runde verlor ich den Kontakt zum Hauptfeld. Es gelang mir nicht mehr, diesen nochmals herzustellen. Ich bin mit dem Rennen trotzdem zufrieden, weil es das erste Mal war, dass ich ein Rennen in einer solch hohen Kategorie bestreiten durfte.“

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