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News


Wednesday, March 26, 2008 Podestplatz für Rinner
Obwohl die Strassenradsaison erst begonnen hat, ist Junior Daniel Rinner vom RV Mauren schon in sehr guter Form. Dies belegt der zweite Schlussrang, welcher er sich beim Ostermontag-Rennen in Schwarzhäusern erfahren konnte. Weniger gut lief es Elitefahrer Marco Lippuner vom RV Schaan. Er musste das Rennen frühzeitig beenden.

Am Montag fand in Schwarzhäusern das traditionelle Ostermontagrennen statt. Zurückzulegen waren für die Junioren 75 km und dies bei sehr schweren äusseren Bedingungen, da das kalte Wetter und der Schneefall den Athleten zu Schaffen machte. Die Rundstrecke zeichnete sich hingegen durch eine einfache Topographie aus. „Ich fuhr mit gemischten Gefühlen zu diesem Rennen, weil ich wusste, dass der Rundkurs sehr flach und sehr übersichtlich ist. Dies würde es schwer machen, eine Flucht zu lancieren, da die Konkurrenten immer in Sichtweite sind“, so Daniel Rinner. Dies führte dazu, dass er die ersten Runden planlos absolvierte. Nach vier Runden versuchte er sich vom Feld zu lösen, doch dieser Fluchtversuch nahm ein schnelles Ende. Doch wenige Runden vor Ende des Rennens war Daniel Rinner erfolgreich. „Drei Runden vor dem Ziel attackierte Oliver Hofstetter. Als er 50 Meter Vorsprung hatte, fuhr auch ich aus dem Feld und konnte zu ihm aufschliessen. Wir harmonierten sehr gut und setzten uns ohne Probleme vom Feld ab“, wie der Junior vom RV Mauren betont. So kam es zum Sprint dieser beiden Athleten, wobei Daniel Rinner bewusst war, dass Oliver Hofstetter ein sehr guter Sprinter ist. „Am Schluss des Rennens taktierte ich nicht, da ein weiterer Fahrer uns immer näher kam. Somit fuhren wir zu zweit dem Ziel entgegen und im Sprint musste ich mich meinem Konkurrenten geschlagen geben. Ich bin mit dem zweiten Rang sehr zufrieden“, so Rinner abschliessend.

Pech für Lippuner
Weniger gut lief es Elitefahrer Marco Lippuner, der über das Osterwochenende gleich zwei Mal im Einsatz stand. Seinen ersten Start hatte er beim GP „Osterhas“ in Affoltern am Albis. „Dies war zugleich mein erstes Kriterium als Elitefahrer. Das Starterfeld war recht stark. Zu ihm gehörten bekannte Namen wie Gregory Rast, David Loosli und Pascal Hungerbühler. Deshalb war mir klar, dass es sehr schwer sein würde, einen vorderen Rang zu belegen“, so Lippuner. Zurückzulegen waren 100 Runden, was einer Totaldistanz von 88.5 km entsprach. Sein Ziel war es, seine Teamkollegen so gut wie möglich zu unterstützen. „Schnell war klar, dass Joël Frei der stärkste in unserem Team war. Ich unterstützte ihn so gut und so lange ich konnte, ergriff aber auch ein paar Mal selber die Initiative und ersprintete mir insgesamt sechs Wertungspunkte“, wie er ausführt. Joël Frei konnte sich gegen Ende des Rennens in der Spitzengruppe behaupten. Schlussendlich klassierte er sich auf dem 3. Rang (38 Punkte) hinter Ralph Näf (39 Punkte) und Gregy Rast (39 Punkte). „Ich konnte mich mit sechs Punkten auf dem 21. Rang von 54 gestarteten klassieren, womit ich zufrieden bin“, so der Athlet vom RV Schaan. Nur zwei Tage später startete Lippuner beim Rennen in Schwarzhäusern. „Als das Rennen startete schneite es wie im tiefsten Winter, die Temperatur bewegte sich um den Gefrierpunkt. Die Brille, der Helm, einfach alles war ziemlich schnell voller Schnee. Mir machte die Kälte an den Händen sehr zu schaffen. Nach der halben Renndistanz fuhr ich in einen Fahrer, weil ich meine Hände nicht mehr spürte und deshalb meine Bremsen nicht mehr betätigen konnte. Ich liess mich nach hinten fallen und beendete das Rennen vorzeitig zu meiner und auch der Sicherheit der anderen“, wie Llippuner ausführt.



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