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News


Tuesday, April 01, 2008 Spitzenleistungen in der Westschweiz
Letztes Wochenende fand in der Westschweiz der GP de la Courtine statt. Am Start waren aus Liechtensteiner Sicht Elitefahrer Marco Lippuner, Amateur Roman Stricker und Junior Daniel Rinner. Alle drei wussten durch überzeugende Leistungen auf sich Aufmerksam zu machen.

Die einheimischen Strassenradsportler befinden sich bereits in beeindruckender Frühform. Beim GP de la Courtine in der Westschweiz vermochten die drei Athleten Daniel Rinner, Marco Lippuner und Roman Stricker erneut zu überzeugen. Hierbei erfuhr sich Junior Daniel Rinner mit einem vierten Schlussrang die beste Einzelklassierung, mit welcher er auch die Führung der Junioren-Gesamtwertung von Swiss Cycling übernahm. Der für das österreichische Pro-Cycle-Bregenz startende Radsportler des RV Mauren wusste zu überzeugen. „Als ich mich 10 km vor Ende des Rennens mit den Mitfavoriten im Feld befand, entkam eine dreiköpfige Spitzengruppe. Als wir in die letzte Steigung hineinfuhren, waren sie bereits ausser Sichtweite. Mit Frust attackierte ich dennoch und kam den drei Konkurrenten wieder näher. Doch leider holte ich sie nicht mehr ein, so dass ich mit 15 Sekunden Rückstand als vierter das Ziel erreichte“, so Daniel Rinner.

Stricker Top
Ein sehr gutes Rennen absolvierte auch Amateur Roman Stricker, der als 13. das Ziel erreichte und somit als bestklassierter Amateur gewertet wurde. „Da ich vom Trainingslager noch etwas müde war, galt meine Taktik zu Beginn des Rennens noch dem Kräfte sparen. Ich versteckte mich gut im Feld“, so Stricker. Mit Verlauf des Rennens versuchte er sich vom Feld zu lösen, was ihm jedoch nicht gelang. „Vor dem Anstieg der letzten Runde war ein Feld von ca. 60 Fahrern an der Spitze, zu welchem ich gehörte. Ich spürte, dass ich noch Reserven hatte. Zu Beginn des Anstiegs splitterte sich das Feld auf ich konnte mich gut in der vordersten Gruppe behaupten. Am Ende des Berges kam es zum Zielsprint, den ich auf den 13. Rang beendete. Ich bin mit diesem Rennen sehr zufrieden, ist es doch mein bestes Saisonergebnis“, so Stricker.

Solider Helfer
Elitefahrer Marco Lippuner zeigte sich als solider Helfer seines Teams. Sein Team Hörmann
nahm von Beginn an das Zepter in die Hand und beteiligte sich intensiv an der Führungsarbeit. Es bildete sich eine 6er Spitzengruppe, in welcher fast alle Namhaften Teams vertreten waren. „Diese Gruppe teilte sich zwei Runden vor dem Ziel und mein Teamkollege konnte sich leider nicht länger vorne behaupten. Wir beschlossen, auf der letzten Runde eine Verfolgung zu organisieren, was auch perfekt klappte. Ich setzte mich voll in die Dienste meines Teams und fuhr mit zwei anderen Teamkollegen für unseren Sprinter Joël Frey das Loch von knapp einer Minute zu. 3 km vor dem Ziel hatten wir dann die Ausreisser gestellt und ich verabschiedete mich von der Spitze des Feldes und liess mich zurückfallen“, so Lippuner. Schlussendlich klassierte er sich auf dem 56. Rang. Doch viel wichtiger ist, dass seine Arbeit Früchte trug und sein Team mit dem dritten Rang von Joël Frey einen Podestplatz herausfahren konnte. „Ich bin mit meiner Leistung mehr als zufrieden. Meine Form steigt stetig an und ich bin überzeugt, dass dies auch so weitergeht! Mit diesem Rennen haben wir gezeigt dass das Team Hörmann super harmoniert“, wie er abschliessend betont.


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