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News


Wednesday, April 16, 2008 Liechtensteiner Sieg
Stephan Noser aus Vaduz gewinnt zum dritten Mal in Folge das Gletscher Downhill in Saas Fee. Benjamin Strobl aus Vaduz erreichte trotz Sturz den hervorragenden 39. Rang. Etwas Pech hatte Aleksandar Prvulj aus Mauren, der bei hoher Geschwindigkeit aus dem Sattel flog und viel Zeit verlor. Er erreichte das Ziel als 55.

Zum 5. Mal fand am Sonntag, das Glacier Bike Downhill in Saas-Fee statt - die welthöchste Gletscherabfahrt. Bei blauem Himmel, Sonnenschein und perfekten Schneeverhältnissen starteten die 140 Biker beim höchstgelegenen Drehrestaurant der Welt. Über frisch präparierte Pisten am Gletscher entlang ging es hinunter ins Tal nach Saas-Fee 1’800m. Bei -12 Grad Celsius ging es mit Massenstart los. Wie ein riesiger Ameisenschwarm kamen die Biker den Berg herunter, alle auf einmal, bis auf Stephan Noser aus Vaduz, der mit grossem Abstand die Spitze anführte. „Ich war nach der Laufpassage als zweiter auf dem Bike, konnte mich kurz danach an die Spitze setzen und rasch einen deutlichen Vorsprung herausfahren“ so Noser. Er zeigte sich im Ziel sehr erfreut über seinen Erfolg „Das Rennen war genial, ich konnte meine Konkurrenten steht’s auf Abstand halten und den ersten Platz sicher ins Ziel bringen. Bei so einem Rennen, mit dieser gigantischen Kulisse und dem starken Teilnehmerfeld gewinnen zu können, ist doch überwältigend.“

Zwei Stürze
Über den Feegletscher kamen die Biker zum steilen Panoramahang, einige meisterten ihn auf und andere neben ihrem Bike. So auch Aleksandar Prvulj, der zu schnell in eine Rechtskurve einbog und spektakulär vom Bike flog. „Da wir am Vortag wegen schlechtem Wetter die Strecke nicht komplett besichtigen konnten, war der obere Teil der Strecke für mich unbekannt. Ich bin einfach zu schnell in die Kurve und kam von der Strecke ab, wobei ich sehr viel Zeit verloren habe“. Aleksandar Prvulj, der zum ersten mal bei einem Rennen teilnahm, war vom Rennen begeistert „Für mich war das Wochenende auf ganzer Linie ein Erfolg. Nur so war es mir möglich, diese wertvollen Erfahrungen zu sammeln. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden“. Auch für Benjamin Strobl aus Vaduz wurde die neue Strecke zum Verhängnis, „Da man nicht wusste, wie es hinter den Kurven weiterging, war es schwierig das Tempo optimal zu drosseln, so war auch ich in einer Kurve zu schnell und rutschte weg“, wie der Vaduzer ausführt. Doch auch er konnte viele Erfahrungen sammeln, „Fahrtechnisch konnte ich sehr viel profitieren, auch die Tipps von Stephan Noser konnte ich direkt beim Rennen umsetzen. Trotz dem Sturz konnte ich den 39. Rang realisieren. Das Rennen hat mir sehr viel spass bereitet und ich freue mich bereits auf das nächste Jahr.“



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