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News


Tuesday, May 06, 2008 Durchzogene Bilanz
Liechtensteins Strassenradfahrer waren letztes Wochenende beinahe täglich im Einsatz. Während es Dimitri Jiriakov nicht nach Wunsch lief, konnten Marco Lippuner und Roman Stricker mit Top-Ten-Ergebnissen überzeugen. Letzterer erreichte mit der Elite-Qualifikation eines seiner Saisonziele.

Dimitri Jiriakov vom RV Mauren sowie die beiden RV Schaan Athleten Marco Lippuner und Roman Stricker waren letztes Wochenende bei verschiedenen Rennen in Einsatz. Zu diesen gehörte das Strassenrennen in Frauenfeld, bei welchem neben Jiriakov auch Lippuner am Start war und 170 km zu bewältigen hatte. Für die beiden Elitefahrer lief das Rennen unterschiedlich. Dimitri Jiriakov, der auf 12 weitere Athleten seines Teams Stegcomputer zählen konnte, vermochte sich in einer 8-Mann starken Spitzengruppe einreihen, zu welcher sich im Verlauf des Rennens 10 weitere Athleten dazu gesinnten. „Wir konnten einen stabilen Vorsprung herausfahren. Gegen Ende des Rennens wurde am Berg in jeder Runde attackiert. Dies führte dazu, dass ich den Anschluss an die Spitze verlor und mich schlussendlich auf dem 17.Rang klassierte, so Dimitri Jiriakov, der sich von diesem Ergebnis enttäuscht zeigte. „Es war ein sehr enttäuschendes Rennen für mich, da ich normalerweise von einer Spitzengruppe nicht abgehängt werde, vor allem am Berg nicht. Ich hatte wohl keinen guten Tag", wie er betont. Marco Lippuner stellte seine Dienste in den Erfolg der Mannschaft. „Mein Ziel war ganz klar: ich wollte das Rennen beenden und natürlich meine Teamkollegen so gut wie möglich unterstützen“, wie er ausführt. Seine Aufgabe bestand darin, das Feld zu kontrollieren und bei einer weiteren Attacke dabei zu sein. Als diese Attacke am Berg lanciert wurde, fuhr er mit, konnte jedoch das Tempo nicht lange halten und musste abreissen lassen. „Ich hatte danach ziemlich Mühe. Ich fuhr das Rennen im Feld zu Ende. Schlussendlich klassierte ich mich auf dem zufriedenstellenden 29. Rang“, so Lippuner

Zwei Top-Ten Plätze
Schon zwei Tage zuvor war Marco Lippuner beim Kriterium in Deissenhofen am Start. Zu absolvieren waren 77 km. „Sehr schnell fand ich meinen Rhythmus und konnte ziemlich gut mitfahren. Als sich eine 5er Spitzengruppe gebildet hatte, löste ich mich mit einem Konkurrenten aus dem Feld und wir konnten aufschliessen. Wir harmonierten sehr gut und konnten das Feld sogar überrunden“, so der Athlet des RV Schaan . Mit einer Runde Vorsprung und vier Punkten klassierte er sich schlussendlich auf dem ausgezeichneten fünften Platz. Mit diesem Resultat zeigte er sich sehr zufrieden. „Meine erstes Top-Ten-Ergebnis als Elitefahrer. Ich hoffe es ist nicht das Letzte“, so sein Kommentar. Amateur Roman Stricker bestreitete letztes Wochenende zwei Mal die Berner-Rundfahrt in Lyss. Am Samstag stand das Amateur Rennen und am Sonntag ein U23 Weltcup Rennen auf dem Programm. Beide Rennen wurden auf der selben Strecke durchgeführt. Beim Amateurrennen über 103 km ging er mit guten Beinen ins Rennen. „15 km vor dem Ziel attackierte ich aus dem kleiner gewordenen Feld und konnte mich mit vier weiteren Fahrern absetzten. Doch 5 km vor dem Ziel holte uns das gut harmonierende Feld wieder ein. Ich versuchte im Sprint nochmals alles zu geben und erreichte den sechsten Schlussrang. Ich bin mit dem Resultat zufrieden“, so Stricker, der damit auch die Eltie-Qualifikation schaffte. „Ich habe an diesem Rennen meine Elite-Qualifikation geschafft. Dies war eines meiner Saisonziele. Trotzdem werde ich jetzt die nächsten Rennen noch bei der Kategorie Amateur Fahren“, wie er betont. Beim U23 Weltcup waren 170 km mit einer Höhendifferenz von 2100 Metern zu absolvieren. „Da meine Batterien vom Samstag her nicht wieder ganz aufgeladen waren, galt meine Taktik zu Beginn des Rennens noch dem Kräfte sparen. In der 5. Runde war ich dann leer ich bekam einen Hungerast. Ich musste das Feld am letzten Anstieg ziehen lassen. Ich fuhr das Rennen noch zu Ende und kam auf den 43. Schlussrang“, so Stricker.

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