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News


Tuesday, June 10, 2008 Verpatzte Generalprobe
In wenigen Tagen beginnt in Val di Sole die Mountainbike Weltmeisterschaft. Dort wird unter anderem Benedikt Mündle die Farben Liechtensteins vertreten. Die Generalprobe beim Zürcher Oberländer Cup in Hittnau lief ihm jedoch nicht nach Wunsch. Besser schnitten sein Bruder Andreas Mündle und Niko Kindle ab.

Letztes Wochenende standen die dritten Rennen zum diesjährigen Zürcher Oberländer Bike Cup 2008 auf dem Programm. An diesen Rennen wollte sich Benedikt Mündle den letzten Schliff für die Weltmeisterschaften holen, welche am 15. Juni beginnen. Er traf auf eine sehr schnelle und anspruchsvolle Strecke, welche sehr lange Anstiege beinhaltete und durch den aufgeweichten Boden zusätzlich schwer zu absolvieren war. Die Generalprobe für die WM lief alles andere als glücklich. Der unglückliche Verlauf begann schon am Anfang des Rennens, da er aus der hintersten Startreihe das Rennen aufnehmen musste. „Ich kämpfte mich sofort nach vorne und war schon nach dem ersten Aufstieg unter den ersten Zehn. Vorerst lief alles gut, doch als ich dann in die Laufpassage kam ging nichts mehr. Alle sprangen mir davon und ich musste viele Plätze preisgeben“, so Benedikt Mündle. In der Folge versuchte er wieder Rang um Rang gutzumachen, was ihm aber nicht gelang. Das Gegenteil war der Fall: er verlor noch weitere Ränge bis er schliesslich als 21. das Ziel erreichte. „An diesem Tag lief es mir nicht gut und natürlich bin ich mit dem Resultat auch nicht zufrieden. Dieses Rennen ist abgehakt und ich schaue zuversichtlich auf die WM, um dort wieder an meine bisherigen Leistungen anknüpfen zu können“, so sein Resümee.

Zwei Top Ten Plätze
Besser lief es seinem Bruder Andreas Mündle, der in der Kategorie ‚Mega‘ an den Start ging. „Ich hatte einen sehr guten Start und konnte mich mit der Spitzengruppe absetzen. Als wir zur Laufpassage kamen, konnten drei Fahrer ausreissen. Ich und die anderen Fahrer versuchten, den Abstand wieder zu reduzieren, was uns aber nicht glückte“, so Andreas Mündle. Schlussendlich ging er als sechster in die zweite Runde. Auch in der Folge des Rennens lief es ihm gut, nur die Laufpassagen machten ihm in jeder Runde Mühe. Gegen Ende des Rennens befand er sich in einer Dreiergruppe, welche um den siebten Schlussrang kämpfte. „Gegen Ende des Rennens versuchte ich mich von den anderen beiden Fahrern zu lösen. Dies ist mir jedoch nicht gelungen. Ich konnte jedoch den Schlusssprint für mich entscheiden und wurde noch guter siebter“, wie der Athlet vom RV Mauren betont. Damit hat er den sieben Zwischenrang in der Gesamtwertung nach drei Rennen inne. Ebenfalls unter den ersten Zehn konnte sich Niko Kindle aus Triesen klassieren, dies obwohl er schon früh im Rennen einen Sturz hinnehmen musste. „Ich kam am Start gut weg, hatte dann aber noch in der ersten Runde einen Sturz. Glücklicherweise verlor ich dadurch nicht allzu viel Zeit“, so Niko Kindle. Den Rest des Rennens brachte er ohne weitere Zwischenfälle zu Ende und konnte auf dem achten Schlussrang das Rennen beenden. Damit belegt er in der Gesamtwertung den neunten Zwischenrang.


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