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News


Monday, July 21, 2008 FL-Cracks traten in Pedale
Drei FL-Zweirad-Youngsters mussten am vergangenen Wochenende kräftig in die Pedale treten. Die Biker Andreas und Benedikt Mündle erreichten am Swisspowercup in Seon die Ränge 7 und 20, Strassenfahrer Marco Lippuner fuhr beim Hohenemser Radkriterium auf den starken 9. Platz.

«Als ich die Startliste sah, wusste ich, dass es heute für mich kein Zuckerschlecken wird», erinnert sich Marco Lippuner. Tatsächlich hatten sich zahlreiche Profis, unter ihnen auch der aktuelle Österreichrundfahrt-Sieger Thomas Rohregger vom Team Elk Haus Simplon, in Hohenems eingefunden, um am dort ausgetragenen Stadtkriterium (72 Runden, jede vierte Runde ein Wertungssprint) teilzunehmen. Doch der für der für den RV Schaan startende Pedaleur liess sich von den grossen Namen in nicht im geringsten beeindrucken, vielmehr versuchte er das Renngeschehen von Beginn weg aktiv mitzugestalten.
Starker Antritt bei Rennhälfte
Nachdem einige Ausreissversuche gescheitert waren, wartete Lippuner vorerst ein wenig ab und wartete auf eine günstigere Gelegenheit. Etwa zur Hälfte des Rennens fasste sich der RVS-Athlet schliesslich ein Herz und trat mit aller Kraft in die Pedale. Und tatsächlich konnte er sich – mit Vorjahressieger Harald Moscher und und Lokalmatador Mathias Brändle im Schlepptau – vom Rest des Felds absetzen. Fortan sahnte das Trio bis Rennende die Punkte für die ersten drei Plätze ab, wobei Lippuner seinen beiden Fluchtgefährten im Sprint unterlegen war und so jede Wertungsrunde als Dritter abschloss.
In der Endabrechnung belegte Lippuner schliesslich Platz neun. Eine noch bessere Klassierung blieb ihm versagt, weil er in der ersten Rennhälfte zu wenig gepunktet hatte. Dennoch war das FL-Ass mit seiner Darbietung mehr als einverstanden: «Ich habe ein sehr starke Leistung gezeigt und bin eni gtues Rennen gefahren. Ich hätte mich auch verstecken können, doch mit meinem Antritt habe ich riskiert und auch etwas bewegt. Ich bin sehr zufrieden.» Den Sieg ergatterte sich erneut Harald Morscher. Martin Kiechle und Mathias Brändle belegten die Ränge zwei und drei.
Benedikt Mündle 20. bei SM
Der enorm selektive Kurs in Seon verlangte den Mountainbike-Cracks alles ab. Insbesondere die enorm steilen Aufstiege stellten für die Athleten eine echte Herausforderung dar. Zudem waren auf den Abfahrten wegen des immer wieder einsetzenden Regens höchste Konzentration und viel technisches Können gefragt.
Benedikt Mündle nahm die Strecke in der Junioren-Kategorie (1 Startschlaufe und fünf grosse Runden) unter die Räder. Ab dieser Klasse aufwärts wurden in Seon für einmal keine Punkte Swisspowercup-Punkte vergeben. Stattdessen warteten die Schweizer Meistertitel auf ihre neuen Träger. Der Rennauftakt geriet Mündle nicht nach Wunsch. Zuerst verpasste er es, sich in der Startschlaufe nach vorne zu kämpfen, und als er anschliessend gezwungen war in einer Passage vom Rad zu steigen, weil einige Fahrer direkt vor ihm ebenso verfuhren, enstand bereits ein kleines Loch zum vorderen Teil des Teilnehmerfelds. Der Liechtensteiner reagierte jedoch prompt und nahm die Verfolgung auf. Schnell konnte er wieder aufschliessen und fortan mit einer kleinen Gruppe die insgesamt fünf Runden bewältigen. Die Ziellinie passierte Mündle schliesslich als 20. Schweizer Meister bei den Junioren wurde Mirco Widmer.
Andreas Mündle guter Siebter
Einen besseren Start erwischte Benedikt Mündles jüngerer Bruder Andreas, der in der Kategorie Mega eine Startschlaufe sowie drei kleine Runden zu absolvieren hatte. Der FL-Biker konnte sich sofort im vorderen Teil des Felds einreihen. Zwar konnten sich auf der ersten Runde einige Teilnehmer absetzen, doch Mündle kämpfte sich mit einem weiteren Fahrer wieder heran. Erst in der letzten Runde musste der Liechtensteiner in einem Aufstieg wieder etwas abreissen lassen. Zu einem Konkurrenten konnte Mündle in der Folge aber wieder aufschliessen und diesen sogar noch überholen. Am Ende stand der gute 7. Platz zu Buche. In der Gesamtwertung belegt er Rang 9.


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