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News


Friday, July 25, 2008 "Ich bin nicht zufrieden"
Für Daniel Rinner waren die letzten Tage kein Zuckerschlecken. Die junge Liechtensteiner Radhoffnung hat sowohl bei der Europameisterschaft, als auch bei der Weltmeisterschaft unterwartete Rückschläge hinnehmen müssen.

Bei der EM machte ihm die Grippe einen Strich durch die Rechnung. Bei der WM verhinderten zwei Plattfüsse eine Top-Ten-Platzierung beim Zeitfahren.

Du hast nun deine zweite EM und erste WM bestritten. Wie fällt dein Fazit aus?
Daniel Rinner:
«Ich wusste was mich erwartete, war darauf eingestellt, es war ja nicht mein erster internationaler Einsatz. Ich weiss jetzt, dass ich ohne Probleme mit den besten Fahrern mithalten kann, aber dass wusste ich auch schon vorher.»

Beide Male warst du ein wenig vom Pech verfolgt. Bei der EM hat dich eine Grippe ausser Gefecht
gebracht. Bei der WM musstest du auf Top-Ten-Kurs zwei Plattfüsse hinnehmen. Wie gehst du mit solchen Rückschlägen um?
«Ein Plattfuss, und zwei Minuten später ist der Schnellspanner kaputt gewesen und das Rad ist hinten hinaus gekippt. Ach so schlimm ist das nicht, ich weiss ja wie schnell ich unterwegs war, nur schade, dass das Material mich im Stich gelassen hat. Ich war in Top-Form und hab aufs Zeitfahren gesetzt. Für ein super Strassenrennen sind gut 30 Stunden Regeneration zu wenig, der Speicher braucht länger zum Aufladen, aber das hat auch Zeitfahrweltmaister Kwiakovski (78. Platz) gemerkt. Die UCI hat das geändert, vorher waren die Rennen immer am Donnerstag und Sonntag, dieses Jahr Freitag und Sonntag. Die wollen zwei Welt- und Europameister und so kam es auch.»

Kannst du abschliessend sagen, es war trotz der «schlechten» Platzierung eine gute EM und WM?
«Nein, kann ich sicherlich nicht. Ich reise nicht gern um die halbe Welt für solche Ergebnisse, aber ich bin eine Erfahrung reicher.»

Was hast du im internationalen Vergleich neues dazulernen können? An was wirst du jetzt verstärkt arbeiten?
«Körperlich, mental muss ich nichts ändern. Auch die Betreuung war super. Was ich nicht mehr tue, ich werde bestimmt kein Zeitfahren an der EM und WM fertigfahren wo ich einen Defekt habe. Diese Energie kann man sich sparen, da gibt es kein Lob dafür, nur viel zu erklären.»

Was steht als nächstes auf dem Programm?
«Es werden im August zwei drei nationale Strassenrennen auf dem Programm stehen
und vom 29. bis 31. August die Schweizer Rundfahrt GP-Rübliland.»



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