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Nach überstandener zweiwöchiger Krankheit gestaltete sich der Wiedereinstieg ins Renngeschehen für den Liechtensteiner Dimitri Jiriakov etwas mühsam. Doch der FL-Pedaleur biss sich durch alle drei auf dem Programm stehenden UCI-Eintagesrennen.
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Den ersten Renneinsatz hatte Jiriakov an der Tour du Jura in der Schweiz. Insbesondere dort ging nach Bekunden des LRV-Fahrers «noch nicht so viel und ich musste nach gemachter Teamarbeit meine eigenen Ambitionen streichen. Dem Körper fehlte es noch deutlich an Kraft.»
Nach einem Leistungstest wenige Tage später war klar, dass Jiriakov noch über zu wenig Rennhärte verfügt. «Dies freute mich sehr, da ich jetzt wusste, was zu tun war und ich gesundheitlich wieder fit war.»
In Italien Moral getankt
Nachdem der LRV-Athlet sein Training angepasst hatte, stand schon der nächste Einsatz auf dem
Rennplan: der Giro del Medio Brenta in Italien – ein sehr anspruchvolles und schweres Rennen mit guter Profibesetzung. «Um das Ziel zu sehen», so Jiriakov, «musste ich doch sehr viel investieren und über mich hinauswachsen.» Dies sei im Rückblick sehr wichtig gewesen, betont Jiriakov, denn «dieses Rennen hat meine Moral und Motivation enorm wachsen lassen. Ich wusste ab dem Zeitpunkt, dass es wieder bergauf geht.»
Das Highlight des Monats war jedoch das Profirennen Trofeo Matteoti in Italien eine Woche nach Brenta. Viele grosse Teams und Namen wie Bettini, Di Luca und Garzelli waren am Start. 40 km vor
dem Ziel wurde der Liechtensteiner mit Di Luca abgehängt. Bettini gewann das Rennen souverän.
An diesem Wochenende stehen für Jiriakov übrigens zwei Rennen in Vorarlberg an: das Radnacht Kriterium in Rankweil (heute) und der GP Götzis am Sonntag.
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