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Letztes Wochenende fand in Fully (VS) das traditionelle Radrennen Prix des Vins Vallot statt. Mit am Start waren die beiden RV Schaan Radsportler Stephanie Quaderer-Döring und Marco Lippuner. Während das Damenrennen von Liechtensteiner Seite aus mitgestaltet wurde, konnte Marco Lippuner sein selbst gestecktes Ziel nicht erreichen. |
Die beiden RV Schaan Athleten Stephanie Quaderer-Döring und Marco Lippuner reisten letztes Wochenende ins Wallis, um am traditionellen Strassenrennen Prix des Vins Vallotons in Fully teilzunehmen. Hierbei hatten die Damen 66 km zu bewältigen. Stephanie Quaderer-Döring gelang es, diesem Rennen ihren Stempel aufzudrücken. „In der 2. Runde konnte sich eine Gruppe vom Feld absetzen, zu welcher auch mit Andrea Wolfer eine Teamkollegin von mir gehörte. Deshalb war meine Aufgabe, das Feld zu kontrollieren, damit die Führenden nicht eingeholt werden“, so Stephanie Quaderer. In der Folge konnte sie mit einer weiteren Teamkollegin das Feld unter Kontrolle halten. Sämtliche Ausreissversuche wurden von ihr neutralisiert, so dass die Spitzengruppe geschlossen das Ziel erreichte. Dabei bewährte sich die Arbeit von Stephanie Quaderer-Döring gleich doppelt, konnte ihre Teamkollegin doch das Rennen gewinnen. Sie selbst vermochte sich im Sprint des Verfolgerfeldes ebenfalls vorne zu platzieren und belegte schlussendlich den 11. Rang. „ Es war eine super Team-Leistung. Ich bin vollauf zufrieden“, so ihr abschliessendes Statement.
Unzufriedener Marco Lippuner
Weniger positiv verlief dieses Rennen für Marco Lippuner. Die U23/Elite hatte 171 km zu bewältigen, womit dieses Rennen zu den längsten der Saison zählt. „Ich setzte mir als Ziel, ohne Probleme über diese Distanz zu kommen und sicher in die Top 20 zu fahren“, so Marco Lippuner, der jedoch seine Zielsetzung nicht umsetzen konnte. Das Hauptfeld fuhr jede Runde geschlossen in den Berg. Während des Aufstiegs versuchten die stärksten Fahrer das Feld auseinander zu fahren. Erstmals Probleme mit dem Tempo bekundete er in der zweitletzten Runde. Er konnte jedoch mit anderen Fahrern den Anschluss auf der Fläche wieder herstellen. Am letzten Aufstieg war es dann jedoch um ihn geschehen. „ Ich konnte leider das Tempo der Spitzenfahrer am Aufstieg nicht mehr mitgehen und musste mich mit einer hinteren Gruppe anfreunden. So kam ich mit einem kleinen Rückstand ins Ziel. Zufrieden bin ich mit meinem Resultat sicherlich nicht. Meine Form am Berg stimmt einfach noch nicht, das ist zur Zeit mein grösstes Problem“, so sein Resümee. Trotzdem blickt er optimistisch in die Zukunft, steht für ihn doch nächstes Wochenende ein Höhepunkt der Saison bevor. Er wird mit der Nationalmannschaft die Flandern-Rundfahrt der U 23 und anschliessend die Côte Piccardie bestreiten. Beide Rennen zählen zum U23 Nationen Cup.
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