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Letztes Wochenende reiste das LRV Trio Marco Lippuner, Roman Stricker und Stephanie Quaderer-Döring nach Genf, um beim Handicap-Rennen in Lancy an den Start zu gehen. Während Stricker enttäuscht aus der Westschweiz zurückkehrte, zeigte sich Lippuner zufrieden. Stephanie Quaderer Döring überzeugte mit einem sechsten Schlussrang. |
Die Elite-Dame Stephanie Quaderer-Döring vom RV Mauren überzeugt bereits durch eine bestechende Frühform. Zum wiederholten Male konnte sie sich in den vordersten Positionen klassieren. Letztes Wochenende nahm sie beim Rennen in Lancy bei Genf teil, bei welchem sie den sechsten Schlussrang erzielen konnte, den sie sich beim Massensprint erfuhr. Zuerst sah es jedoch bei diesem 106 km langen Rennen nicht nach einer Spitzenklassierung der LRV-Athletin aus. „Schon früh konnte sich eine Teamkollegin von mir vom Feld lösen und wir mussten hinten das Feld in Schach halten. Leider wurde sie einige Kilometer vor dem Ziel wieder eingeholt. Danach folgten etliche Angriffe, doch bis zum Schluss konnte sich keine Gruppe distanzieren. So kam es zum Sprint“, wie Stephanie Quaderer-Döring ausführt.
Enttäuschter Stricker
Unterschiedlich verlief dieses Rennen den beiden Herren Roman Stricker und Marco Lippuner vom RV Schaan. Hierbei hatten die U23/Elite-Fahrer eine Totaldistanz von 145 km zu bewältigen, doch zuerst 12 Minuten Rückstand auf die Amateure aufzuholen. „Zu Beginn des Rennens war es unser Ziel, die Amateure so schnell wie möglich einzuholen und so beteiligte ich mich ebenfalls an der Führungsarbeit. Doch die 12 Minuten waren ein hartes Stück Arbeit. Erst in der dritten Runde konnten wir das Feld einholen, jedoch eine Spitzengruppe befand sich noch an der Spitze. Bei uns im Feld wurde dann heftig attackiert, jeder versuchte sein Glück“, so Roman Stricker, der sich ebenfalls an einigen Attacken beteiligte. Lösen vom Feld konnte sich jedoch keine Gruppe. In der dritten Runde kam die Spitzengruppe ins Blickfeld des Hauptfeldes. „Plötzlich löste sich eine Gruppe aus dem Elitefeld und fuhr nach vorn. Ich habe den Zug total verpasst, nachdem ich eigentlich recht offensiv gefahren war. In der Hinsicht war das Rennen gelaufen“, so Stricker. Die Gruppen wurden nicht mehr eingeholt, womit er mit dem Feld das Ziel erreichte und als 57. die Ziellinie überquerte. „Ich bin mit dem taktischen Rennverlauf und Schlusssprint nicht wirklich zufrieden, irgendwie hätte mehr drin liegen sollen. Ich habe aber das Gefühl, dass die Form zur Zeit stimmt“, so sein Statement.
Aufwind für Lippuner
Nach den zwei enttäuschenden Auftritten in Belgien und Frankreich zeigte sich Marco Lippuner wieder zufrieden mit seiner Rennteilnahme in Lancy. „Auf der Fläche hatte ich ziemlich Druck auf den Pedalen und auch bei den leichten Anstiegen bekundete ich keine Probleme, dies stimmte mich zuversichtlich für den weiteren Rennverlauf“, so Lippuner. Auch er kam mit dem Hauptfeld ins Ziel, konnte jedoch mithelfen, den Sprint für seine Teamkollegen vorzubereiten. „Ich fuhr den letzten Kilometer von vorne und scherte 200 Meter vor dem Ziel aus, logischerweise überholten mich noch etliche Fahrer und so wurde ich 48igster. Mit meiner Leistung bin ich jedoch voll und ganz zufrieden, es ist schön nach zwei deprimierenden Rennen wieder eine gute Leistung gezeigt zu haben“, wie er abschliessend betont.
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