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Marco Lippuner vom RV Schaan startete letztes Wochenende bei der Berner Rundfahrt. Hierbei stellte er sich in den Dienst der Mannschaft, die mit einem zweiten Rang seines Teamkollegen belohnt wurde. |
Bei diesem Rennen fand er eine sehr coupierte Strecke mit einem schwierigen Aufstieg vor. Insgesamt galt es 170 km zu absolvieren. „Gleich zu Beginn attackierte Teamkollege Michi Hofstetter und fuhr Solo weg. Da dies niemand so richtig realisierte, wurde erstmals gebummelt. Er hatte schnell einen Vorsprung von zwei Minuten auf das Feld. Noch in der ersten Runde bildete sich dann eine Verfolgergruppe, bei der nochmals zwei Teamkollegen von mir dabei waren“, so Lippuner. Da sein Team drei Fahrer vorne dabei hatte, war seine Aufgabe, das Geschehen zu kontrollieren, was ihm ziemlich gut gelang. Es war schnell klar, dass die Spitzengruppe den Sieg unter sich ausmachen würde. „Als die Profis am Berg das Tempo immer mehr forcierten, bekundete ich in der 3. Runde erstmals etwas Mühe und ich verlor den Anschluss an das Hauptfeld. Dieser Rückstand wäre wieder aufzuholen gewesen, wenn alle Fahrer diese Interesse vertreten hätten, doch es gab Fahrer, die hielten es nicht für nötig anständige Führungen zu fahren. So wurde der Rückstand immer grösser und ich konnte den Anschluss an das Hauptfeld nicht wieder herstellen“, so Lippuner. Das Rennen fuhr er in der Gruppe hinter dem Hauptfeld zu Ende, wobei er den 58. Rang belegte. Seine Arbeit hatte sich gelohnt, konnte doch sein Teamkollege Rene Murpf den 2. Platz feiern. „Ich bin mit meiner Leistung zufrieden, die Beine drehten sehr gut. Der steile Aufstieg war mein einziges Problem an diesem Tag! Ich spüre, dass die Form langsam aber sicher besser wird und bin zuversichtlich für die nächsten Rennen welche mir liegen.“, so Lippuner abschliessend.
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