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Roman Stricker und Marco Lippuner nahmen letztes Wochenende beim Elite Strassenrennen in Cham teil. Beide gingen mit Respekt an die schwere 160 km lange Strecke. Roman Stricker zeigte hierbei eine hervorragende Leistung, welche mit dem 14. Schlussrang gekrönt wurde. Marco Lippuner stellte sich in den Dienst der Mannschaft und kam trotz Krankheit ins Ziel. |
Cham im Kanton Zug war Austragungsort eines nationalen Elite-Strassenrennens über 160 km. Zu den Teilnehmern gehörten auch die beiden TV Schaan Athleten Roman Stricker und Marco Lippuner, welche einen sehr unterschiedlichen Rennablauf zu verzeichnen hatten. Erfolgreicher war hierbei Roman Stricker, der voller Zuversicht ins Rennen stieg. „Ich dachte mir schon vor dem Rennen, dass die Strecke mit ihren giftigen Anstiegen auf mich gut zugeschnitten sei. Und so ging ich voller Tatendrang ins Rennen.“ Zu Beginn des Rennens war seine Taktik, Kräfte zu schonen. „In den ersten Runden versuchte ich mich soweit es ging zu schonen und kontrolliert zu fahren“, so sein Vorhaben, das er auch umsetzte. Vier Runden vor Schluss gab es eine grössere Gruppe von rund zwanzig Fahrern mit 30 Sekunden Vorsprung. Ihm war klar, dass er nun reagieren musste, wollte er sein Vorhaben einer Top-Platzierung in die Tat umsetzen. „So fuhren wir am Berg ein sehr hohes Tempo. Ich sah wie hinten ein Loch entstand. Oben hatten wir zu sechst einen geräumigen Vorsprung auf das Feld. Unser Ziel war es jetzt die Spitzengruppe einzuholen, dies gelang uns noch in der selben Runde“, so seine Schilderung. Zwei Fahrer konnte sich dann von der Spitzengruppe lösen und auch später den Sieg unter sich ausmachten. Roman Stricker hielt sich in der Verfolgergruppe und sprintete auf den 14. Schlussrang. „Ich bin mit dem Rennen sehr zufrieden. Ich hatte gute Beine und ein Gespür für das Rennen“ so sein Resümee.
Krankheit bei Lippuner
Weniger glücklich verlief das Rennen für Marco Lippuner. „Nach drei Wochen Training mit grossem Stundenaufwand spürte ich die langen Trainings schon etwas in meinen Beinen. Zwei Tage vor dem Rennen bekam ich dann auch noch etwas Schnupfen und meine Nase war ziemlich zu, deshalb rechnete ich mit keinem sehr guten Rennen von mir“, so seine Schilderung der Ausgangslage. Da ein Teamkollege von ihm in der Spitzengruppe vertreten war, machte es für ihn keinen Sinn zu attackieren. Deshalb fuhr er das Rennen im Feld und eher passiv. Sein Schnupfen war dann doch ein zu grosses Handicap für ihn und es verliessen ihn die Kräfte. „Ich beendete das Rennen in einem Grüppchen kurz hinter dem Feld. Mit diesem Rennen kann ich zufrieden sein, denn nach diesen harten Trainingseinheiten und dem Schnupfen hätte ich nicht gedacht, dass meine Kräfte so lange halten werden“, so sein Kommentar. Dafür konnte er sich darüber freuen, dass er vom Schweizer U 23 Nationaltrainer für den Klassiker Paris-Roubaix selektioniert worden ist. Dieses Rennen steigt am 31. Mai und ist ein Höhepunkt für ihn. „Ich freue mich sehr, die Schweiz an dem wohl härtesten Radrennen vertreten zu dürfen und freue mich auf die Herausforderung“, so Marco Lippuner.
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