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News


Monday, June 22, 2009 Zufriedene Biker
Was anfangs April in Schaan begann, fand letztes Wochenende mit den fünften Rennen seiner Fortsetzung. Der Mountainbike Racer Bikes Cup gastierte in Winterthur und mit ihm ein Liechtensteiner Trio. Benedikt und Andreas Mündle sowie Alexa Hüni standen am Start und zeigten sehr gute Leistungen.

Letztes Wochenende fanden in Winterthur die fünften Rennen zum Mountainbike Racer Bikes Cup 2009 statt. Die Strecke hatte kurz nach dem Start einen sehr schweren Aufstieg. Danach zeichnete sich die Strecke durch viele flache Stücke und kleine nicht allzu technische Abfahrten aus. Somit ging das Liechtensteiner Trio Andreas und Benedikt Mündle aus Mauren sowie Alexa Hüni aus Balzers optimistisch in ihre Rennen. Alle drei waren vom Pech verfolgt, liessen sich jedoch nicht unterkriegen und klassierten sich im Vorfeld. So auch Alexa Hüni aus Balzers, die einen schweren Sturz hinnehmen musste. „In der vorletzten Runde lag ich schon etwa auf Platz 18. Ich hab mich gut gefühlt und konnte noch etwas zulegen und die zwei Fahrerinnen vor mir einholen. In der Abfahrt war ich aber zu übermütig, machte einen Fahrfehler und überschlug mich“, so die in Balzers wohnhafte Deutsche. Nach dieser schmerzhaften Bruchlandung hat sie erst mal drei Plätze eingebüsst. Eine der Konkurrentinnen konnte sie in der letzten Runde wieder einholen und kam auf Platz 18 ins Ziel. Momentan nimmt sie den 22. Rang in der Gesamtwertung nach fünf Rennen ein, dies obwohl sie nur an drei Rennen teilnahm.

Auch Gebrüder Mündle im Pech
Ebenfalls nicht vom Pech verschon blieb Benedikt Mündle, der in der Juniorenkategorie an den Start ging. „Ich fühlte mich gut und konnte am Start in den vorderen Positionen mithalten. Doch in der zweiten Hälfte der ersten Runde hörte ich ein komisches Geräusch am Rad. Darauf hielt ich an und suchte nach einem Ästchen, das streifte, doch dies war nicht der Störfaktor, sondern eine gerissene Speiche. Ich ‚flechtete‘ die Speiche rasch zwischen die anderen und nahm das Rennen wieder auf. Es brauchte nicht viel Zeit, diesen Defekt zu reparieren, doch es waren immerhin etwa 15 Fahrer, die an mir vorbeifuhren“, so Benedikt Mündle zu seiner verkorksten Anfangsfase des Rennens. In der Folge konnte er sofort wieder einige Fahrer überholen und in einer Dreiergruppe Unterschlupf finden. Er versuchte sofort, aus dieser Gruppe auszubrechen, was ihm jedoch erst beim zweiten Versuch gelang. Konstant baute er den Vorsprung aus und es gelang ihm, weitere Konkurrenten zu überholen. „ So kam ich als 23. ins Ziel. Schade, dass ich einen Defekt hatte und somit den Anschluss eine vordere Gruppe verpasste. Schliesslich bin ich aber trotzdem zufrieden, da ich mich gut nach vorne gearbeitet habe“, so Benedikt Mündle, der nun den 20. Rang in der Gesamtwertung belegt. Sein Bruder Andreas Mündle erreichte das Ziel des Rennens der Kategorie Maga als 18. „Ich hatte einen guten Start und konnte gleich im ersten Aufstieg auf den achten Platz vorfahren. Ich habe dann auch versucht mich einer Gruppe anzuschliessen was mir am Anfang auch gut gelang, jedoch gegen Mitte der Runde musste ich die anderen ziehen lassen und viel etwas weiter zurück“, so sein Resümee. In der zweiten Runde hatte er dann einen totalen Einbruch und viel immer weiter zurück. Er versuchte seinen Platz so gut wie möglich zu halten, was ihm auch gelang. So beendete er das Rennen als 18. Denselben Rang hat er auch in der Gesamtwertung inne.

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