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News


Monday, July 20, 2009 Knapp am Podest vorbei
Beim Rad-Kriterium in Hohenems fuhr Marco Lippuner auf den starken 4. Platz. Allerdings war der Grabser nach dem Rennen doch etwas enttäuscht, dass es nicht zum ersten Podestplatz seiner Profilaufbahn gereicht hat.

Untern den 40 Fahrern war das Team Vorarlberg-Corratec mit dem zweimaligen Sieger Harald Morscher die Favoriten für den Sieg in Hohenems. Und sie sollten auch die härtesten Konkurrenten für Lippuner werden, der aufgrund seiner tollen Vorjahresleistung vom Veranstalter erneut eingeladen wurde. Das Rennen führte über 60 Runden mit insgesamt zehn Wertungen, Rundengewinn wurde vor Punkten gewertet. Und der Liechtensteiner startete sehr motiviert ins Rennen, konnte die erste Wertung gewinnen. „Dies kam für mich doch etwas überraschend“, erklärte Lippuner ehrlich. „Doch dieser Wertungsgewinn war natürlich super für meine Motivation. Ich sprintete bei jeder Wertung mit und sammelte fleissig Punkte, bis zum ersten Renndrittel führte ich das Rennen sogar an.“ Anschliessend wurde er allerdings von Sprinter Peter Pichler überholt und dessen Team Elk Haus-Simplon kontrollierte in der Folge das Rennen. Auch immer neue Attacken des Team Vorarlberg-Corratec neutralisierte Pichlers Team souverän. Vor der letzten Wertung befand sich Lippuner immer noch auf Platz zwei hinter Pichler. Doch auf den letzten Runden konnte Andreas Dietziker vom Team Vorarlberg-Corratec noch einen Rundengewinn herausfahren und gewann somit das Rennen. Die letzte Wertung sicherte sich dann auch noch Harald Morscher vor Lippuner, doch dies reichte leider nicht mehr. Morscher wurde Dritter mir zwei Punkten Vorsprung auf Lippuner, der innerhalb weniger Minuten vom zweiten noch auf den vierten Platz ab rutschte – ärgerlich. Dennoch war Lippuner nach dem Rennen zufrieden. „Ich musste ohne die Unterstützung eines Teamkollegen vom Elite Cycling Team Hörmann zurecht kommen, für diese Verhältnisse fuhr ich ein sehr starkes Rennen“, erklärte der 21-Jährige. „Am Ende hatte ich alleine gegen die Übermacht der Vorarlberg-Corratec-Fahrer keine Chance mehr. Sehr schade, dass ich meinen ersten Podestplatz bei der Elite so knapp verpasst habe, dies ist jedoch ein Zeichen dass meine Form nach der Pause noch da ist.“ Erfreut zeigte sich Lippuner auch über seine stark verbesserten Sprintqualitäten, womit er in diesem Jahr vorne voll mitmischen konnte. Jetzt geht’s mit Teamkollegen René Murpf für zwei Wochen ins Trainingslager nach Pontresina. Dort werden sich die beiden gut für die zweite Saisonhälfte mit dem Fokus auf den GP-Teil und die Strassen-WM in Mendrisio vorbereiten.

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