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News


Monday, August 10, 2009 Grandioser Sieg
Letztes Wochenende fanden auf dem Berner Hausberg Gurten die Rennen zur Mountainbike Swiss Bike Trophy statt. Mit am Start waren Andreas Mündle aus Mauren und Alexa Hüni aus Balzers. Zu überzeugen wusste der Maurer, der das Rennen der Kategorie Mega für sich entscheiden konnte. Beim sehr gut besetzten Damenrennen belegte Alexa Hüni den guten 19. Schlussrang.

Die Spitze des Mountainbike-Sports traf sich letztes Wochenende in Bern, wo auf dem Gurten die Rennen zur Swiss Bike Trophy stattfanden. Auf die Athletinnen und Athleten wartete eine sehr schwere Strecke, welche durch den vielen Regen sehr rutschig und schwer befahrbar war. Mit am Start in der Kategorie Mega war Andreas Mündle aus Mauren. Er zeigte sich an diesem Tag in Topform und konnte dieses Rennen für sich entscheiden. „Ich hatte einen guten Start und konnte gleich eine gute Position einnehmen. Nach der Startrunde fuhr ich als Zweiter - mit einem kleinen Abstand auf den ersten - in die Abfahrt“, so sein Kommentar zum Beginn des Rennens. Nachdem es ihm nicht gelang, in der Abfahrt den Abstand auf den Führenden zu verringern, plante er einen Angriff beim anschliessenden Aufstieg. „Ich versuchte im Aufstieg an den Ersten heran zu fahren. Dieses gelang mir, kurz bevor es wieder in die Abfahrt ging. So schloss ich mit einem anderen Fahrer zum Führenden auf. Beim nächsten Aufstieg attackierte ich und setzte mich mit dem am Schluss Zweitplatzierten vom Rest ab und so fuhren wir zu zweit auf die letzte Runde“, wie er schildert. In dieser Schlussrunde gelang es ihm, sich von seinem Kontrahenten zu distanzieren und solo ins Ziel zu fahren.

Pech für Alexa Hüni
Anders verlief das Rennen für Alexa Hüni, die beim Damenrennen auf die beinahe komplett versammelte Weltelite traf, da ihr Rennen zum höchsten internationalen Status ‚Hors Categorie‘ gehörte. Fahrerinnen aus nicht weniger als neun verschiedenen Nationen waren am Start. Am Start kam Alexa Hüni gut weg und reihte sich im vorderen Viertel ein. Auch das Renngefühl stimmte und die Krankheit von vor zwei Wochen schien kompensiert. In den Abfahrten und auch in den schlammigen Bergaufpassagen machte sich jedoch ein anderes Problem bemerkbar. „ Ich hatte mich bei der Reifenwahl verschätzt und hatte leider einen völlig unbrauchbaren Reifen für diese Bedingungen,“ wie sie später im Ziel feststellen musste. Schlussendlich platzierte sie sich gerade so noch unter den besten 20. „Immerhin gibt es für den 19. Platz noch ein paar Weltranglistenpunkte. Aber mit dem richtigen Reifen wäre gestern sicher auch noch etwas mehr drin gewesen,“ so ihr Fazit.


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