|
Drei Starts, drei Podestplätze: auf diesen Nenner lassen sich die Mountainbike Rennen von letztem Wochenende bringen. Ganz hinauf auf das Podest konnten Alexa Hüni beim EKZ Cup in Hinwil und Benedikt Mündle Beim Bike Cup Ostschweiz in Sagogn steigen. Andreas Mündle stand seinem Bruder fast um nichts nach und belegte den dritten Schlussrang in seiner Kategorie. |
Die Liechtensteiner Mountainbiker sind in einer sehr guten Spätform. Alexa Hüni aus Balzers sowie Andreas und Benedikt Mündle aus Mauren konnten alle bei unterschiedlichen Rennen das Podest besteigen. Zum dritten Sieg in dieser Saison reichte es Alexa Hüni beim 5. Lauf zur Schweizer Cross Country Rennserie EKZ Cup in Hinwil. Vom Start weg positionierte sich die Balznerin an der Spitze der Damenkonkurrenz. Ein Sturz in der ersten Abfahrt warf sie ein wenig zurück, im nächsten Anstieg aber schon konnte sie wieder zur Spitze aufschliessen und diese auch so gleich überholen. Konstant fuhr sie ihren Rhythmus und durfte sich im Ziel mit einer Minute Vorsprung über den Sieg freuen. „Das Rennen war jetzt nochmal eine gute Vorbereitung für die beiden anstehenden Weltcup Rennen in Champéry und Schladming und ausserdem freut mich der Sieg besonders, denn es war mein erster Sieg in einem Cross Country Rennen“, so die glückliche Alexa Hüni im Ziel.
Mündles im Engadin
Den zweiten Sieg dieses Wochenendes gelang Benedikt Mündle beim Bike Cup Ostschweiz in Sagogn, bei welchem er in der Kategorie U19 an den Start ging. Von Anfang an kam er gut weg und konnte das Tempo aus der ersten Position aus bestimmen. „Ich konnte mich dann auch sogleich vom restlichen Feld lösen und machte vorne das Tempo. Den Abstand zu meinen Verfolgern hatte ich immer unter Kontrolle. Die Strecke fügte mir gut und dadurch konnte ich meinen ersten Saisonsieg dieses Jahres verbuchen. Auch wenn es nur ein kleineres Rennen war, freut es mich sehr einen Sieg noch gegen Ende der Saison eingefahren zu haben“, so sein Kommentar. Ebenfalls aufs Podest stieg Andreas Mündle, der in der Kategorie U15 am Start war. „Ich bin sehr offensiv gefahren und versuchte schon am Anfang vorne weg zu fahren, jedoch konnten mir noch zwei Fahrer folgen, mit denen ich in der ersten Runde schon einen deutlichen Abstand herausgefahren hatte“, so seine Schilderung. In der zweiten Runde versuchte er nochmals etwas schneller zu fahren und die anderen zwei Kontrahenten auch noch abzuschütteln, dies gelang ihm jedoch nicht. „In der letzten Runde musste ich dann dem hohen Starttempo Tribut zollen und konnte meinen beiden Kontrahenten nicht mehr folgen. So fuhr ich als dritter mit einem kleinen Abstand ins Ziel“, wie Andreas Mündle betont.
zurück