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Marco Lippuner vom RV Schaan startete letztes Wochenende beim GP-Carreleurs in Frankreich. Rund 135 km galt es zu bewältigen. Dieser Aufgabe stellten sich 150 Athleten, zahlreiche aus ausländischen Teams, weshalb dieses Rennen sehr gut besetzt war. Hierbei setzte sich Marco Lippuner das Ziel, aktiv zu sein und Fluchtgruppen anzugehören, was ihm auch sehr gut gelang. |
„Schon zu Beginn wurde heftig attackiert und ich nutze sogleich meine Chance und ging in die erste Spitzengruppe“, wie er betont. Etwa 3 Runden konnte er sich mit drei weiteren Fahrer in Front halten bis diese Gruppe wieder eingeholt wurde. Doch sogleich bildete sich die nächste Gruppe, welcher er wieder angehörte. Auch diese Gruppe wurde wenig später wieder eingeholt. Diesmal jedoch nicht vom ganzen Feld sondern von einer grösseren Gruppe, welche sich auch vom Hauptfeld gelöst hatte. Durch den starken Wind wurde alles auseinandergefahren und der Spreu trennte sich vom Weizen. Hierbei gehörte er immer noch der nun grösseren Spitzengruppe an. „Nun versuchte ich mit meinen Teamkollegen die Gruppe auf die Windkante zu nehmen, was uns gelang. Nach ca. zwei Kilometern konnten wir vier uns absetzen und nur ein Franzose konnte uns folgen. So lagen wir an der Spitze, natürlich eine super Ausgangslage“, so seine Schilderung. Da es aber noch 50km bis ins Ziel waren, konnten die Konkurrenten noch reagieren und Organisierten eine Verfolgung. Leider wurden sie wieder eingeholt. Die dreimalige Flucht von Marco Lippuner kosteten Kraft und hinterliess bei ihm jedoch spuren. „Ich bekundete dann immer mehr Mühe. Fünf Runden vor Ende musste ich dann leider von der Spitzengruppe reissen lassen und wurde noch von vielen Grüppchen „geschluckt“ und beendete das Rennen auf Rang 48. Trotzdem resümiert er seinen Renneinsatz positiv: „Ich bin mit dem Rennen sehr zufrieden, mein Ziel offensiv zu fahren habe ich sicher erreicht. Ein Resultat habe ich zwar keines, ich spüre jedoch wie es von Rennen zu Rennen besser läuft und dies stimmt mich zuversichtlich.“
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