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News


Sunday, April 11, 2010 Klassierungen im Vorderfeld
Die Strassenradfahrer des LSV standen letztes Wochenende bei verschiedenen Rennen im Einsatz. Eine besondere Aufgabe hatte Roman Stricker vom RV Schaan zu bewältigen. Er nahm bei der U 23 Flandernrundfahrt teil. Stephanie Quaderer und Marco Lippuner hingegen reisten in die Westschweiz, um beim Rennen im Fully am Start zu sein. Das Trio erreichte die Ränge 55, 10 und 9.

Letztes Wochenende hatte Roman Stricker vom RV Schaan die Chance, mit der Schweizer Nationalmannschaft an der Flandernrundfahrt der Kategorie U23 teilzunehmen. „Ich kannte die prestigeträchtige Flandernrundfahrt mit ihren steilen Kopfsteinpflasteranstiegen bisher nur vom Fernsehen. Umso mehr war ich gespannt auf mein eigenes Abschneiden“, so sein Kommentar. Auf den engen Strassen Belgiens mussten die ca. 150 Radsportler aus 25 Nationen total 169 km mit 17 Anstiegen bewältigen. Da 10 km nach dem Start bereits das erste Kopfsteinpflasterstück auf die Athleten wartete, ging das Rennen nervös und mit vielen Positionskämpfen los. „Ich versuchte ständig im vorderen Teil des Feldes zu fahren, was mir auch recht gut gelang, so dass ich die ersten Passagen ohne Probleme bewältigen konnte“ so Roman Stricker zu seiner Taktik. Er konnte den Anschluss an die erste Gruppe bis zum Kilometer 135 halten, bevor sich das klein gewordene Feld teilte. Er musste etwa 40 Fahrer ziehen lassen. Am Ende kam er mit der zweiten grösseren Gruppe ins Ziel und überquerte die Ziellinie auf dem 55. Schlussrang. „Dieses Rennen war eine ganz neue Erfahrung für mich, da während des Rennens ständig um Positionen gekämpft wurde und man sich nur sehr schlecht erholen konnte, da man immer voll konzentriert sein musste. Dennoch denke ich, kann ich - entsprechend dem hohen Niveau - mit meinem Rennen zufrieden sein“ wie er abschliessend betont.

Lippuner und Quaderer in Fully
Ins Wallis nach Fully reisten Stephanie Quaderer und Marco Lippuner. Auf die Elitekategorie der Herren warteten lange 174 km. Marco Lippuner reiste mit einem klaren Ziel in die Westschweiz: „Ich strebe ganz klar einen Podestplatz an.“Die erste Spitzengruppe löste sich gleich zu Beginn auf Initiative einer meiner Teamkollegen. Natürlich war dies eine gute Ausgangslage für mich, so mussten ich hinten im Feld nicht allzu aktiv sein und unser Team war in den Spitze vertreten. Deshalb fuhr Marco Lippuner das ganze Rennen über sehr Kräfteschohnend. Es gab immer wieder kleine Spitzengruppen, in welchen immer einer seiner Teamkollegen als Aufpasser dabei war. Gegen Ende des Rennens organisierten wir vom Team Hörmann zusammen mit zwei anderen Teams eine super Nachführarbeit um auch noch die letzte Gruppe einzuholen, was auch gelang. Meine Teamkollegen arbeiteten wirklich exzellent, denn im Finale wollte ich auf Resultat fahren. Nachdem alles neutralisiert war begann am letzten Aufstieg der grosse Kampf, es bildete sich eine Spitzengruppe in der sein Team wieder vertreten war. „Ich war 20 km vor dem Ziel in der ersten Verfolgergruppe dabei und verhielt mich sehr passiv. Da ich ein Teamkollege vorne hatte, war ich nicht gezwungen etwas zu machen, obwohl ich mich sehr gut fühlte. Ich tendierte auf einen Zusammenschluss und dann wollte ich einen Konter setzen. Doch ich pokerte etwas zu hoch und der Zusammenschluss erfolgte nicht. Meine Gruppe fuhr am Ende noch um den 7. Platz. Ich konnte vorne mitsprinten was mir schlussendlich den 10. Schlussrang einbrachte“, so sein Kommentar. Beim Rennen der Damen kam immer wieder zu Spitzengruppen, welche jeweils wieder eingeholt wurden. So kam es zum Massensprint, bei welchem auch Stephanie Quaderer mitmischte. Sie erreichte schlussendlich den sehr guten neunten Schlussrang.

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