|
Die beiden LRV-Athleten Stephanie Quaderer und Marco Lippuner waren die letzten Tage im Dauereinsatz. Stephanie Quaderer stand an drei Rennen in Deutschland am Start, wobei sie auch zwischen Mountainbike und Strassenrad wechselte. Marco Lippuner nahm an der Tour Franche Comté teil, welche über fünf Etappen führte. Beide waren sehr zufrieden mit ihren Ergebnissen. |
Stephanie Quaderer, einzige Elite-Dame des LRV, nutzte das Pfingstwochenende, um an drei Rennen in Deutschland teilzunehmen. Den ersten Renneinsatz hatte sie beim Mountainbike-Rennen ‚Schwarzwälder Tälercup‘. 11,5 km mit rund 780 Höhenmetern, was einem Bergzeitfahren gleichkam, hatte sie zu bewältigen. Obwohl dieses Rennen sehr gut besetzt war, konnte sie einen hervorragenden zweiten Rang herausfahren. Tags darauf wechselte sie aufs Strassenrad, um in Schwenningen beim Grossen Volvo Preis ihr Bestes zu geben. „Bei diesem Rennen fuhr ich leider die falsche Taktik, da ich mich zu weit hinten im Feld aufhielt, als sich mit der entscheidenden Attacke sich eine Gruppe vom Feld lösen konnte“, so Stephanie Quaderer. Schlussendlich erreichte sie mit dem Hauptfeld das Ziel und belegte den 19. Schlussrang. Nochmals einen Tag später nahm sie beim Leo-Wirth-Gedächtnisrennen in Merdingen bei Freiburg teil. 84 km mit einem langen Anstieg und viel Gegenwind galt es zu überwinden. Schon früh im Rennen fand sie in einer 6-köpfigen Spitzengruppe Unterschlupf, zu der sich später weitere fünf Fahrerinnen gesellten. Doch beim folgenden Anstieg kam die nächste Attacke aus unserer Gruppe. In der darauf folgenden Abfahrt verlor sie ein wenig den Anschluss zur Spitze. Dieses Loch konnte sie wegen dem starken Gegenwind nicht mehr schliessen. Sie kam mit der ersten Verfolgergruppe auf dem 10. Rang ins Ziel.
Lippuner in Frankreich
Marco Lippuner vom RV Schaan nahm an der fünf Etappen Rundfahrt Franche Comté in Frankreich teil, welche über eine Totaldistanz von 598.7 km führte. Für ihn stand nicht die Gesamtwertung im Mittelpunkt, sondern einzelne gute Etappenergebnisse. Auch wenn er sich in keiner Etappe im Vorderfeld klassieren konnte, zeigte er besonders in den Etappen 2 und 5 sehr aktive Rennen, bei welchen er nur jeweils knapp hinter der Spitzengruppe das Ziel erreichte. Trotzdem zeigt sich Marco Lippuner zufrieden mit seiner Rundfahrt. Er betonte: „Das Niveau bei dieser Rundfahrt war sehr gut, viele starke Teams waren am Start. Mit meiner Leistung bin ich zufrieden, ein Top-Resultat habe ich nicht herausfahren können, doch dies war auch nicht meine Erwartung.“
zurück