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News


Wednesday, August 23, 2006 Frommelt weiter im Tritt
Neo-Wintertriathlet Christian Frommelt tritt weiter mächtig in die Pedale. Beim 5. Radsporttag Bern-West wurde er guter 33. und beim GP Stammertal überquerte der Schaaner die Ziellinie als 20.

Beim 5. Radsporttag Bern-West in Oberbottigen gings mächtig zur Sache. Die Kategorien Elite, Amateure, Masters und Junioren absolvierten die 114,6 km mit einem Schnitt von 43,81 km/h. «Das war ein unheimlich schnelles Rennen», so Christian Frommelt, dem es bis kurz vor Schluss sehr gut lief und das Renngeschehen aktiv mitgestaltete. «Am Ende hatte ich Krämpfe in den Beinen und musste mit meinen Kräften haushalten. Am letzten Anstieg konnte ich der Spitzengruppe nicht mehr folgen und musste abreissen lassen.» Trotzdem verlor Frommelt lediglich 27 Sekunden auf Sieger Christian Heule (2:36,57 Stunden) und belegte den guten 33. Gesamtrang. In der Amateur-Wertung wurde der Schaaner sogar Zweiter.
Ebenfalls am Start waren die LRV-Fahrer Roman Stricker und Dimitri Jiriakov, die sich in den hinteren Regionen klassierten. Junior Stricker (RV Schaan, RSZ Hermann) büsste 14,20 Minuten ein und kam als 61. ins Ziel, Elite-fahrer Jiriakov (GS Rufalex Rollladen) verlor 16,56 Minuten und wurde unter 92 Klassierten 84.
Frommelt noch besser
Nur 24 Stunden nach dem Radsporttag Bern-West sass Christian Frommelt schon wieder im Sattel. Beim GP Stammertal in Oberstammheim mussten die Elite- und Amateurfahrer 17 Runden mit insgesamt 141,1 km herunterspulen. Und Frommelt mischte wieder vorne mit. «Es ist noch besser gelaufen als am Vortag. Leider habe ich die letzte und entscheidende Fluchtgruppe verpasst», sagte der Schaaner, für den es als Solo-Fahrer unmöglich war, das entstandene «Loch» zu stopfen. «Zusammen mit dem Schweizer Christian Heule konnte ich zumindest die Verfolgergruppe noch sprengen und so kam es in meinem Pulk zum Sprint um Platz sieben.» Den vermasselte der FL-Fahrer aber und rutschte noch auf Platz 20, 2,27 Minuten hinter Sieger Stefan Trafelet (3:21,35), zurück. «Das war einer meiner schlechtestens Sprints. Da ich ein reduziertes Radtraining betreibe, darf ich mit meiner Leistung aber mehr als zufrieden sein. Es macht mir momentan einfach Spass im Sattel zu sitzen und ich bin so gut in Form, wie eigentlich noch nie.» Noch stehen einige Radrennen auf dem Programm, bevor sich Christian Frommelt wieder ganz seiner neuen «Liebe», dem Wintertriathlon widmet.


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