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Am letzten Wochenende im Juni werden traditionsgemäss in den verschiedenen Ländern die Landesmeister gekürt. So war es auch letztes Wochenende. Sowohl Marco Lippuner an den Schweizer Meisterschaften als auch Stephanie Quaderer bei jenen Deutschlands erhofften sich mehr von diesen Rennen. |
Marco Lippuner vom RV Schaan hatte an den Schweizer Meisterschaften drei Möglichkeiten, sich im Vorderfeld zu platzieren. Zum einen im Zeitfahren, zum anderen bei U23 Strassenrennen und schlussendlich beim Rennen der Elite. Trotz dieses Mammutprogramms ging er mit grossen Hoffnungen in diese drei Rennen, die sich leider nicht erfüllten. Im Zeitfahren galt es 41 km zurückzulegen. „Das längste Zeitfahren, seit ich Rennen fahre“, so sein Kommentar. Er war topmotiviert, ein gutes Zeitfahren hinzulegen. „Auf der welligen Strecke mit viel Wind musste man immer sehr viel Druck aufs Pedal bringen, doch das gelang mir nicht so wirklich“, wie er selber feststellte Deshalb kam er auf den für ihn enttäuschenden 9 Rang mit 1:13 Minuten Rückstand. Nur wenige Tage später ging er top motiviert beim 178 km langen Strassenrennen der U23 Kategorie an den Start. „Da mir die Strecke sehr zusagte, wusste ich dass ich mit etwas Rennglück um den Titel mitfahren kann“, wie er selbst betonte. Doch im Verlauf des Rennens konnte er seine gute Ausgangslage nicht ausnutzen. Nachdem er in einer Verfolgergruppe unterschlupf fand, musste er einen Teil seiner Konkurrenten ziehen lassen. Dann musste er sich leider geschlagen geben und fiel ins Hauptfeld zurück. Am Ende resultierte ein sehr enttäuschender 35. Schlussrang. Schon tags darauf wollte er beim Elite Rennen über 197 km reüssieren. Das Rennen wurde gleich zu Beginn mit Attacken gestartet. Auch er versuchte eine Gruppe zu bilden, doch die Profis neutralisierten jede Attacke. Anschliessend bildete sich eine Spitzengruppe, der Marco Lippuner nicht angehörte. Er fuhr das Rennen im stark kleiner gewordenen Hauptfeld auf Rang 31 zu Ende. „Alles in allem war diese Schweizermeisterschaft eine Enttäuschung für mich, nach dem 9. Rang im Zeitfahren und der verspielten Chance im U23 Rennen gibt es sicherlich nichts schön zu Reden. Ich werde den Kopf deswegen aber nicht hängen lassen und hoffe auf eine gute zweite Saisonhälfte“, so sein abschliessendes Statement.
24. Rang für Quaderer
Stephanie Quaderer vom RV Mauren nahm an den Deutschen Meisterschaften in Sangerhausen, Niedersachen teil. Es kam zu einem richtigen Ausscheidungsrenenn und nach verschiedenen Attacken konnte sich schliesslich eine 3er Gruppe absetzen, die letztendlich auch das Ziel erreichte. Das Hauptfeld schmolz dahin und schlussendlich kam sie in diesem auf dem 24. Rang ins Ziel.
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