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Die Goldmedaille an der Schweizermeisterschaft im Zeitfahren durfte sich Marco Lippuner vor rund zwei Wochen umhängen lassen. Jetzt geht es Schlag auf Schlag weiter. Mit der Europameisterschaft im holländischen Valkenburg steht eine weitere wichtige Etappe in Lippuners Karriere-Leiter an. |
Am Donnerstag, 13. Juli, steigt das Zeitfahren an der EM. LRV-Athlet Marco Lippuner nimmt für die Schweiz zusammen mit Jan-Martin Krol und Patrik Weber teil. «Mein Ziel ist es, an der EM in die Topten zu fahren», sagt Marco Lippuner selbstsicher. Beste Voraussetzungen bringt der 18-jährige Radrennfahrer mit, das Vorhaben könnte also ohne weiteres gelingen.
Stellt man auf den letzten Test im luxemburgischen Patton am vergangenen Wochenende ab, gilt die Devise «Missglückte Generalprobe - optimales Rennen an der EM». Lippuner verzeichnete einen Sturz und verlor so den Anschluss ans Feld. Ein ähnliches Bild gabs tags darauf. Vor Lippuner geschah ein Massensturz, damit war erneut ein Bremser drin. Zwar holte er mit einem Mannschaftskollegen wieder auf, doch dann kam der Berg und um Kräfte für die EM zu schonen, stieg Marco Lippuner aus. «Jetzt fühle ich mich gut erholt, ich bin bestens aufgelegt», lautete sein Kommentar nach der Ankunft am EM-Ort Valkenburg und einer ersten Besichtigung. «Die Strecke gefällt mir, ich bin bereit für das Zeitfahren am Donnerstag.»
Zusammen mit sieben weiteren Fahrern (Jan-Martin Krol, Michael Baer, Patrik Weber, Mirco Saggiorato, Fabio Anelli, Christopher Dupperut und einem noch zu bestimmenden Fahrer wird Marco Lippuner an der EM auch das Strassenrennen absolvieren. Gestartet wird am Samstag über eine Distanz von 144 km. «Die Zielsetzung wird vom Nationaltrainer bestimmt. Er wird uns die Taktik vermitteln, mit welcher wir das Optimum herausholen wollen», gab Marco Lippuner an und schiebt nach, «Valkenburg weist eine coupierte Strecke auf, welche mir liegen sollte.»
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