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Tony Rominger hat ein Angebot, im Hinblick auf die Saison 2007 die Leitung der Mannschaft Astana zu übernehmen. Der Zuger treibt momentan im Auftrag der neuen Geldgeber aus Kasachstan die Umstrukturierung des Teams um Alexander Winokurow voran. Rominger weilte Anfang Woche in Spanien, um den Vizepräsidenten des kasachischen Radsport-Verbandes bei den Verhandlungen mit Active Bay zu unterstützen. |
Die beiden einigten sich mit Pablo Anton und Manolo Saiz per Handschlag, dass Astana sämtliche Anteile an Acitve Bay übernimmt. Anton und Saiz sind die Besitzer der Gesellschaft, welche seit 1989 eine Sportgruppe betreibt (Once, Liberty Seguros). Weil der mutmassliche Drahtzieher Saiz und 15 seiner Fahrer in den spanischen Dopingskandal verwickelt sind, hat das Team mit Geldern aus der Heimat von Leader Winokurow den Neuanfang eingeleitet. Nächste Hürde für die neuen Sponsoren ist die Erteilung der ProTour-Lizenz durch den Internationalen Radsport- Verband UCI. Die Geldgeber haben zugesichert, sich mindestens bis 2009 zu engagieren, wenn aus Aigle grünes Licht kommt.
Die laufende Saison soll nach dem Ausschluss von der Tour de France mit dezimiertem Kader zu Ende gefahren werden. Manolo Saiz wird mit der neuen Mannschaft nichts mehr zu tun haben. Wenn es nach dem Willen von Winokurow geht, übernimmt Rominger die Rolle des Teammanagers. Der Giro-Sieger von 1995 weiss allerdings noch nicht, ob er die Herausforderung annehmen soll. «Der Reiz ist natürlich da», sagt er. Momentan ist Rominger als Mitbesitzer des Schweizer Ablegers der Sportbekleidungsfirma Craft und persönlicher Manager zahlreicher Radprofis engagiert. Zu seinen Kunden gehören neben Winokurow und dessen Landsmann Andrej Kaschetschkin auch die T-Mobile-Cracks Steffen Wesemann, Andreas Klöden und Matthias Kessler.
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