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Erneut gut in Szene setzen konnten sich die Nachwuchsfahrer des Liechtensteiner Radfahrerverbandes beim internationalen Strassenrennen in Märwil über 83 Kilometer. Penjamin Pahud klassierte sich in der U17 als Achter und Roman Stricker (14.) und Marco Lippuner (19.) kamen bei den Junioren in die Top 20. |
Roman Stricker hat seine Magenverstimmung, die ihn in der Vorwoche bei der Waadtlandrundfahrt bereits nach der ersten Runde zur Aufgabe zwang, bestens überwunden und zeigte sich in Märwil von seiner besten Seite. «Ich habe mich schon vor dem Rennen gut gefühlt und wollte unbedingt ein gutes Resultat holen», so Sticker, der heuer seine erste Saison in der hart umkämpften Juniorenkategorie bestreitet.
Entsprechend motiviert ging er ins Rennen und konnte während den ersten drei, von insgesamt acht Runden mit den absoluten Spitzenfahrern mithalten. «Dann bildete sich eine Leadergruppe, die sich absetzen konnte. Vom Feld fielen immer wieder Leute ab, doch ich konnte mich bis zum Schluss gut halten», so Stricker.
Den finalen Sprint startete der LRV-Athlet als Nummer 9 des Feldes, trat mächtig in die Pedale und kam als Erster des Feldes ins Ziel, was ihm den guten 14. Gesamtrang einbrachte.
Lippuner mit Teamgeist
Etwas ruhiger, «ich hatte dieses Rennen gar nicht eingeplant, entschloss mich jedoch es als Training zu bestreiten», ging Marco Lippuner in den Bewerb. «Ich fuhr am Anfang die eine oder andere Attacke und spannte mich danach grösstenteils für meine Teamkollegen ein. So gelang es dann auch, dass sich Mirco Saggiorato, einer unserer Mannschaft, vom Rest absetzen konnte und souverän gewann», sagte Lippuner, der sich voll auf die Schweizermeisterschaften am kommenden Wochen-ende konzentriert. «Ich fühle mich zurzeit in einer super Verfassung und freue mich wie ein kleines Kind auf die SM. Mein Ziel ist klar, ich will aufs Podest.»
Daniel Eggenberger beendete das Rennen auf Platz 24.
Bei den U17 legte Benjamin Pahud erneut eine Talentprobe ab. Im extrem schnell begonnenen Rennen wurde das Feld rasch selektioniert, sodass sich eine Spitzengruppe von ungefähr zehn Fahrern etablieren konnte, die das Hauptfeld um rund eine halbe Minute distanzierte.
Benjamin Pahud auf Rang 8
Der LRV-Fahrer war in der führenden Gruppe mit dabei und beteiligte sich aktiv an diversen Attacken. Keiner dieser Angriffe trug jedoch Früchte und die jeweiligen Ausreisser wurden schnell wieder gestellt. Gegen Schluss des Rennens hin ergriff niemand die Initiative. Vielmehr wurde das Tempo herausgenommen, was dem Feld erlaubte, zu den Führenden aufzuschliessen. Dadurch vergaben diese die Chance, die Topten unter sich auszumachen. In der Folge entwickelte sich auf den letzten fünfhundert Metern ein Massensprint, der für einige im Strassengraben und für andere in Stürzen endete. Pahud gelang es knapp, einem Stürzenden auszuweichen, was ihn aber zwang, seine an sich gute Position kurz vor dem Zielstrich aufzugeben. Dabei wurde er von seinen Konkurrenten eingeklemmt und abgedrängt, was ihn die vorderen Ränge kostete und ihm den 8. Platz eintrug.
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