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News


Thursday, May 25, 2006 Erfolgreiche Attacke

Eine Klasse für sich war Marco Lippuner beim GP Cham-Hagendorn. Das Nachwuchstalent des Liechtensteiner Radfahrerverbandes (LRV) sicherte sich den Sieg vor Teamkollegen Michael Baer. Roman Stricker klassierte sich auf Rang 21.


«Endlich konnte ich in dieser Saison meinen ersten Sieg feiern. Das wird sicher nicht der letzte sein», strahlte Marco Lippuner nach der Zieldurchfahrt. Bereits vor dem zur Swiss-Cycling-Jahreswertung zählenden Rennen in Cham hatte der 17-Jährige LRV-Athlet ein gutes Gefühl und strotzte vor Selbstvertrauen: «Ich wollte unbedingt aufs Podest fahren und nach der guten Weltcup-Rundfahrt in Tschechien (30.) fühlte ich mich in guter Form.»
Dabei kam ihm die relativ kurze Distanz von 83 Kilometern nicht sonderlich entgegen, doch bereits unmittelbar nach dem Start witterte Lippuner seine Chance. «Das Rennen hatte von Anfang an ein hohes Tempo, ich war sehr aktiv und hielt mich immer im vorderen Teil des Feldes auf. Als eine Gruppe nach Rennhälfte mit zwei Teamkollegen (GS Schumacher) von mir wieder gestellt wurde, attackierte mit Michael Baer ein weiterer unserer Mannschaft. Da es sein Heimrennen war, wusste ich, dass er einiges vor hatte, und ging mit ihm mit.» Schnell konnte sich Lippuner mit Bear und sowie weiteren Konkurrenten vom Feld absetzen und fuhren ein gleichmässig hohes Tempo.
«Allmählich konnten vier weitere Fahrer zu uns aufschliessen, darunter zwei weitere Teamkollegen von mir. Wir vom Team GS-Schumacher waren jetzt zu viert in der Achter-Spitzengruppe vertreten, was sicherlich ein Vorteil für uns war. Auf der letzten von neun Runden machten wir das, was jedes Team machen würde, wenn so eine Übermacht vorhanden ist, wir attackierten abwechslungsweise, um unsere vier Kontrahenten müde zu machen», schilderte Lippuner den weiteren Rennverlauf.
Als der LRV-Athlet dann vier Kilometer vor dem Ziel eine Attacke fuhr, konnte ihm niemand mehr folgen und so sicherte er sich seinen ersten Saisonsieg vor Baer und Patrick Weber (GS-Suva Wetzikon).
Stricker recht zufrieden
Roman Stricker, der seine erste Saison bei den Junioren fährt, konnte auf der coupierten Strecke während den ersten vier Runden gut mithalten. «Das Tempo der Spitzengruppe konnte ich dann nicht mitgehen und musste mich im Feld behaupten.»
Bis zum Schlusssprint gelang ihm dies gut, doch dann agierte Stricker zu defensiv und musste sich mit dem 21. Platz begnügen. «Mit dem Rennen selbst bin ich zufrieden, mit der Klassierung nicht», sagte der zweite LRV-Athlet.


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