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News


Saturday, May 06, 2006 Noser eiskalt zum Sieg

Einen Saisonauftakt nach Mass feierte Stephan Noser beim Glacier-Bike-Downhill in Saas-Fee. Der Paradebiker des Liechtensteiner Radfahrerverbandes (LRV) liess der internationalen Konkurrenz keine Chance und entschied den Bike-Klassiker für sich.


Pur floss beim Downhill-Rennen auf dem Feegletscher (3600 m ü. d. M.) in Saas-Fee das Adrenalin der 101 Teilnehmer. Für sie ging es nicht wie gewohnt auf Wiesen, Land oder Teerstrassen dahin, sondern auf Eis und Schnee. «Vor dem Start kribbelt es und man spürt, wie die Spannung bei allen minütlich steigt», beschreibt Noser die letzten Minuten, bevor mit einem Lemont der Massenstart beginnt. Nach 100 Metern Laufstrecke geht es nun mit höllischem Tempo in die ersten zwei engen Kurven der insgesamt 9 Kilometer langen Strecke. «Ich kam gleich gut weg und konnte mich in der Spitze festsetzen», sagte der LRV-Athlet.
Entlang den Eismassen des Feegletschers Richtung Moriena-Gebiet riskierte Noser alles und übernahm bei Rennhälfte die Leaderposition. «Ich spürte bereits beim Training, dass ich gut in Form bin und aufs Podest fahren kann.» Und daran konnte auch die gefrorene Schaltung nichts ändern. Der LRV-Biker verteidigte seine Führung auch auf dem unteren Streckenabschnitt, wo sich scharfe Kurven mit hohem Tempo und flacheren Wegstücken abwechselten. Schon fast am Ziel angelangt, galt es nochmals 500 Meter kräftig in die Pedale zu treten: «Da wurde es ganz knapp. Aber ich konnte meinen Vorsprung über die Ziellinie retten», freute sich Noser, der sich mit brennenden Händen, Armen und Waden von den zahlreichen Zuschauern zum neuen Glacier-Bike-King krönen liess. Björn Aeschlimann bewältigte die 1800 Höhenmeter vor Michael Göbel als Zweiter.
Premiere für Manuel Elkuch
Mit Manuel Elkuch war ein zweiter Liechtensteiner am Start. Zum ersten Mal überhaupt nahm er an einem Downhill teil und entsprechend gering war seine Erwartungshaltung: «Ich habe kein Spezialbike und musste mit einem Free-Ride-Bike das Rennen bestreiten. Zudem fehlt mir die Erfahrung, um hier ein wirklich gutes Resultat zu erreichen.» Elkuch wollte sich jedoch keine Blösse geben, fuhr, was sein Material vertragen mochte und klassierte sich auf dem zufrieden stellenden 62. Rang.
Glacier-Bike-Downhill in Saas Fee
1. Noser Stephan, 8.13.32, Vaduz; 2. Aeschlimann Björn, 8.15.06; 3. Göbel Michael, 8.33.44, Freudenberg; 4. May Ludovic, 9.01.43, Villette; 5. Flückiger Stefan, 9.06.31, Huttwil; 6.. Volken Romeo, 9.06.31, Bellwald; 7. Rohr Rolf, 9.06.31, Boniswil; 8. Schäfer Andy, 9.06.31, Grönichen; 9. Martin Michael, 9.27.67, Wallenwil; 10. Zenklusen Philipp, 9.27.67, Unterentfelden; 11. Zak Jiri, 9.27.67; 12. Reichen Sämi, 9.41.31, Grönichen; 13. Guntern Vinzenz, 9.46.73, Fiesch; 14. Eggenschwiler Dominik, 9.55.32; Ferner: 62. Elkuch Manuel, 15.33.77, Eschen.


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