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Als Speed-Freak auf zwei Rädern hat sich Biker Stephan Noser in der Downhill-Szene bereits einen Namen gemacht. Nun bricht er auf zu neuen Ufern. Im spanischen Jerez bestreitet der Vaduzer Testfahrten und wird an «seiner» Honda CBR 600 mächtig am Gashahn drehen. |
«Mein Herz hat schon immer für Zweiräder geschlagen, dabei war das Velo stets die Nummer 1. Ich hatte aber auch immer grosses Interesse für den Motorsport, wie ihn beispielsweise Tom Lüthi betreibt. Nun habe ich die Möglichkeit bekommen, einmal hineinzuschnuppern und will ich die Chance nutzen», erklärt LRV-Biker Stephan Noser, der bereits mit dem Führerschein für grosse Maschinen ausgestattet ist und diesbezüglich auf eine gewisse Strassenerfahrung verweisen kann. In der nächsten Woche eröffnet sich dem 20-Jährigen in Jerez aber ein neuer Horizont. Auf der Rennstrecke wird er mit einer Honda CBR 600 einige heisse Ritte absolvieren.
Erfahrener Begleiter
An seiner Seite findet sich mit Christian Monsch ein alter Hase im Motorradgeschäft. Monsch betreibt in Landquart den Motorradshop Grisoni-Racing und verfügt über das notwendige Know-how. «Er stellt mir die ganze Ausrüstung zur Verfügung und wird mich wohl auch mit Tipps und Tricks versorgen. Ich bin jedenfalls nicht auf mich alleine gestellt», so Noser. Monsch selbst hat bei den jährlichen Testfahrten aus über 100 Teilnehmern einmal den fünften Rang erreicht.
300 km/h auf der Zielgeraden
Mit Geschwindigkeiten an der Grenze zu 100 km/h kennt sich Stephan Noser durch die Teilnahme an Downhill-Rennen bestens aus. Mit den Testfahrten in Jerez wartet nun aber eine andere Geschwindigkeits-liga. «Meine Maschine erreicht auf der Zielgeraden zwischen 250 und 300 km/h Spitze. Das ist dann doch etwas anderes. Ich bin sehr gespannt, wie es wird, zeigt sich Noser respektvoll, freut sich aber auf das bevorstehende Abenteuer.
Downhill (vorerst) Treue halten
Ob es bei den Tests bleibt oder ob der Vaduzer künftig auch an Grand Prix an den Start gehen kann, wird sich weisen. «Wenn ich Talent auf diesem Gebiet habe, ist es durchaus möglich, dass ich künftig Motorradrennsport betreibe. Vorerst werde ich aber nur hineinschnuppern. Ausserdem habe ich Downhill trainiert und bin bereits für einige Rennen angemeldet», sagt der 20-Jährige, der seiner Paradedisziplin zumindest noch in diesem Jahr treu bleiben will.
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