Mountainbike. Loris Dal Farra setzt ein weiteres Ausrufezeichen. Der U17-Fahrer des Liechtensteiner Radfahrerverbandes fährt an der Schweizer Meisterschaft im jurasischen Montsevelier auf den dritten Rang.

Loris Dal Farra auf dem Weg zu SM-Bronze.

Das Rennen verlangte bereits bei den Vorbereitungen alles ab. Da die U17 den Wettkampftag eröffnete und der Rennstart auf 8 Uhr angesetzt war, hiess dies Tagwache um 4.45 Uhr, Morgenessen um 5 Uhr, Einfahren auf der Rolle um 7 Uhr. Eine Stunde später war Loris Dal Farra hellwach. Er kam gut weg und fuhr in der vorderen Gruppe mit. Dennoch kam er zweimal ins Rutschen – beim zweiten Mal ging er zu Boden und fiel auf den 9. Rang zurück. Damit begann die Aufholjagd. Lange hatte er den vierten Rang inne. «Doch ich wollte unbedingt aufs Podest, musste also noch einen Platz aufholen. In der letzten Runde hiess es damit alles oder nichts», blickte Dal Farra nach der Zieldurchfahrt zurück. Das gelang! 300 m vor dem Ziel setzte Dal Farra zum Finale an, kam gut in die letzte Kurve und sprintete im ansteigenden Finale als Dritter ins Ziel. Mit Sieger Stiven Thür und Loris Dal Farra schafften es

Nicole Göldi (rechts) freut sich über SM-Bronze.

damit gleich zwei Fahrer vom Team des Liechtensteiner Nationaltrainers Urs Graf aufs Podest der U17. «Damit habe ich ein grosses Ziel erreicht. Die Medaille ist eine grosse Genugtuung und gleichzeitig die Bestätigung meiner bisherigen Saisonresultate mit dem 5. Rang an den Kleinstaatenspiel in San Marino und dem Sieg im Ostschweizer Bikecup in Hard», so Loris Dal Farra.

Glückliche Nicole Göldi
Eine Medaille an der Schweizer Meisterschaft war auch das Saisonziel der Werdenbergerin Nicole Göldi, welche die Sportschule Liechtenstein besucht. Nach dem bisherigen Saisonverlauf konnte sie allerdings nicht damit rechnen dieses Ziel auch umzusetzen. Nach dem Start fuhr sie im Feld mit. Nach dem ersten Aufstieg gelang es der U17-Fahrerin, sich zusammen mit drei anderen Fahrerinnen abzusetzen. Nach der ersten Runde forcierten die Führenden Vera Schmid und Melissa Rouiller das Tempo. Nicole Göldi konnte diese Pace nicht ganz mithalten und machte sich zusammen mit Ronja Blöchlinger auf die Verfolgung. In der Hälfte der zweiten Runde auf der anspruchsvollen Strecke, die viel Konzentration abverlangte, gelang es ihr dann das Tempo etwas zu erhöhen. In der Folge fuhr sie eineinhalb Runden in dritter Position. Somit durfte Nicole Göldi schliesslich strahlend aufs Podest steigen. «Ich bin sehr glücklich über diese Medaille», freute sie sich.

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