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Romano Püntener bereits wieder in den Top Ten

Mit über 700 Teilnehmenden feierte der Swiss Bike Cup in Gränichen sein 30-Jahr-Jubiläum. Bei den Junioren fuhr Romano Püntener in die Top Ten. Felix Sprenger erfüllte die Selektionskriterien für die Junioren-Europameisterschaft und Loris Dal Farra…

Mit über 700 Teilnehmenden feierte der Swiss Bike Cup in Gränichen sein 30-Jahr-Jubiläum. Bei den Junioren fuhr Romano Püntener in die Top Ten. Felix Sprenger erfüllte die Selektionskriterien für die Junioren-Europameisterschaft und Loris Dal Farra wird beim Weltcup in Lenzerheide am Start sein.
 
Mountainbike. Die hochsommerlichen Temperaturen von über 30 Grad stellten in Gränichen die grösste Herausforderung für die Athletinnen und Athleten auf der trockenen und staubigen Strecke dar. Das Rennen der UCI Junior-Series profitierte von einer sehr starken Beteiligung, u.a. dem französischen Nationalkader, das einen Vierfachsieg feierte.
Aufgrund des guten Tests an der Schweizer Meisterschaft und in Abstimmung mit seinem Arzt – die Verletzungen sind zu hundert Prozent verheilt – wollte Romano Püntener noch vor der Sommerpause weitere Rennerfahrung sammeln. Daher integrierte er Gränichen als Trainingsrennen in den Trainingsplan. Der Start und die erste Runde im 72-köpfigen Feld gelangen ihm gut. In der zweiten Runde musste er das Tempo etwas reduzieren und rangierte sich auf Zwischenrang 18. Danach fand er einen sehr guten Rhythmus, fuhr Rang für Rang nach vorne und platzierte sich schliesslich gar als 10. «Es ist schön, nach meinem Unfall und mit so wenigen Trainingswochen bereits wieder in den Top 10 im Juniorenweltcup platziert zu sein. Der Aufbau geht bisher sehr gut voran», freute sich ein zufriedener Romano Püntener.
Felix Sprenger benötigte etwas Zeit, um den Rennrhythmus zu finden. Danach machte er aber Runde um Runde Plätze gut und konnte sein Tempo durchziehen. In der Endphase des Rennens fuhr er in einem Singletrail auf einen vor ihm liegenden Fahrer auf, konnte sein Tempo dadurch nicht durchziehen. Hinter ihm schloss zudem ein Fahrer auf, den er zuvor schon abgehängt hatte. Felix Sprenger versuchte im Finale noch an seinen Gegnern vorbeizusprinten, schaffte es aber nicht und kam als zweitbester Liechtensteiner auf Position 24 ins Ziel. Damit war er zufrieden, konnte er doch weitere UCI-Punkte sammeln.
Auch Marco Püntener wollte beim Klassiker dabei sein. Er fand gut ins Renngeschehen und kam auch mit den Temperaturen gut zurecht. Knapp vor Beginn der letzten Runde fuhr er in die 80iger-Regel. Als 53. gestartet, erreichte er das Ziel als 54. und war in Anbetracht des sehr starken internationalen Feldes zufrieden. Nicht auf Touren kommt derzeit Flavio Knaus.
Der Ruggeller musste das Rennen aufgeben. Er wird nun eine Pause einlegen und sich danach hinsichtlich der zweiten Saisonhälfte neu aufbauen.
Maurin Riesen fuhr nach einem guten Start ein konstantes Rennen und war mit dem 35. Rang unter 70 Klassierten der Kategorie Knaben U17 Hard zufrieden.

Loris Dal Farra beim Weltcup in Lenzerheide
Bei den Amateur/Masters benötigte Loris Dal Farra einen Moment, um den Rhythmus zu finden. Ab Ende der zweiten Runde drehte er richtig auf, konnte immer mehr forcieren und auf einer seiner Lieblingsstrecken Runde für Runde Plätze gutmachen. In der letzten von fünf Runden gelang ihm gar die drittschnellste Zeit er und platzierte sich als Sechster (von 36 Klassierten). Damit konnte er sich nicht nur über ein Top-Resultat freuen, sondern erhielt von Swiss Cycling auch das Aufgebot für das Weltcuprennen vom 8. bis 10. Juli in Lenzerheide für die Kategorie U23, womit er ein grosses Saisonziel erreicht.

Felix Sprenger erfüllt Selektionskriterien für die EM
Felix Sprenger erfüllt die Selektionskriterien des LRV und fährt an die Junioren-Europameisterschaft nach Portugal. Der Triesner, für den es die erste Junioren-EM ist, wird nächste Woche mit seinem Vater Marco Sprenger (Chef Strasse LRV) und dem LRV-Nationaltrainer Urs Graf zusammen mit der Delegation von Swiss Cycling nach Portugal reisen. «Ich freue mich sehr auf diesen Anlass, der ein weiteres Highlight in meiner bisherigen Karriere ist», so Felix Sprenger.
Romano Püntener hat die Kriterien ebenso erfüllt. Er wird aber auf die Teilnahme verzichten, da er sich nach seinem Unfall noch in der Aufbauphase befindet und sich auf die Weltmeisterschaft konzentrieren will: «Ein ansprechendes Resultat ist sicherlich möglich. Jedoch ist es für eine Topklassierung – was mein Ziel ist – noch zu früh, da ich erst seit 3 Wochen wieder richtig im Training auf dem Mountainbike bin.» lrv

Romano Püntener erfreute bereits bei seinem zweiten Einsatz nach seinem Unfall mit einer Top-Ten-Platzierung. Bild: pd

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