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Romano Püntener feiert Gesamtsieg beim Swiss Bike Cup

Mountainbike. Die Rennen waren von kurzer Dauer – 10 Minuten bei der Jugend und 20 Minuten ab den Junioren und entsprechend sehr spannend, wobei die Rennen als Geisterrennen ausgetragen wurden. Wie immer in diesem anspruchsvollen…

Mountainbike. Die Rennen waren von kurzer Dauer – 10 Minuten bei der Jugend und 20 Minuten ab den Junioren und entsprechend sehr spannend, wobei die Rennen als Geisterrennen ausgetragen wurden. Wie immer in diesem anspruchsvollen Jahr, war die Organisation perfekt und mit einem sehr gut umgesetztem Schutzkonzept gestaltet.
Start und Ziel befanden sich auf der Leichtathletik-Anlage, danach führte der Rundkurs über zum Teil künstliche aber auch natürliche Hindernisse rund um Anlage und über kurze, jedoch fordernde Anstiege, inklusive Serpentinen.

Top-Ten-Platzierung für Dal Farra
Die 20 gemeldeten Athleten der Amateure fuhren direkt den Finallauf. Loris Dal Farra setzte hier mit einem Top-10-Resultat einen erfreulichen Saisonabschluss. Nach einem perfekten Start aus der letzten Startreihe, war er bereits in der ersten Kurve auf Platz 3 vorgestossen. Er rutschte dann aber aus und musste das Feld von hinten aufholen. Schliesslich fuhr er als Neunter über die Ziellinie und war damit sehr zufrieden: «Damit konnte ich mein aktuell vorhandenes Potenzial abrufen und die Saison mit einem erfreulichen Ergebnis abschliessen.»
Auch Konstantin Alicke zeigte sich zufrieden mit seinem Rennen. Zwar hatte er Pech beim Start, da ein vor ihm fahrender Athlet nach einem Kettenriss stürzte. Dennoch konnte er bereits in der ersten Runde Plätze gut machen. In der zweiten Rennhälfte büsste er aufgrund seiner hohen Startgeschwindigkeit Terrain ein und platzierte sich auf Rang 15. «Erfreulich ist für mich zudem der 14. Rang im Gesamtklassement», blickt Alicke auf den Saisonschluss zurück.

Riesen sammelt Erfahrungen
Bei den Mega Knaben hatte Maurin Riesen in der Qualifikation nicht optimal in den hektischen Rennrhythmus gefunden, so dass er sich nicht fürs Halbfinale qualifizieren konnte. Im nächsten Jahr wird er wieder im älteren Jahrgang antreten, wo ihm die Erfahrungen dieses Jahres helfen werden. Zudem wird er seinen ersten Winter als Sportschüler absolvieren und damit auch optimale Trainingsbedingungen für einen guten Start im kommenden Frühjahr vorfinden.

Doppelter Sieg für Romano Püntener
Bei den Hard Knaben gewann Romano Püntener das Rennen und damit auch die Gesamtwertung. In der Qualifikation und im Halbfinale fuhr er jeweils souverän als erster ins Ziel. Seine Taktik mit Angriff am Ende des Anstiegs und in den technischen Passagen ging auch im Finale auf. Nach der ersten von zwei Runden à je fünf Minuten, führte Romano Püntener bereits, fuhr in der Folge weiterhin fehlerfrei und folglich als deutlicher Sieger ins Ziel, was gleichzeitig den Gesamtsieg in der Jahreswertung bedeutete.
Flavio Knaus startete im selben Qualifikationslauf und qualifizierte sich ebenso souverän für das Halbfinale. Dort wurde er im Aufstieg durch die Serpentinen auf Position 7 liegend durch Gegner von der idealen Linie gebracht und verlor sogleich Plätze. Trotz sehr kraftvoller Aufholjagd schrammte er schliesslich als Elfter äusserst knapp an der Finalqualifikation der Top-10 des Laufes vorbei. Er platzierte sich schliesslich als 21. und beendete die Saison als guter 17. des Gesamtklassements.

Souveräne Finalqualifikation für Felix Sprenger
Felix Sprenger hatte bei der Europameisterschaft 2019 gezeigt, dass ihm das Rennformat entsprechen würde. Im Qualifikationslauf kam er zunächst als Neunter zwar nur knapp weiter, war jetzt jedoch wachgerüttelt. Er besann sich auf seine Stärken, was dank einer starken Leistung im Halbfinale die Finalqualifikation als Jahrgangsjüngerer bedeutete. Im Finale konnte er nochmals alles abrufen und fuhr als 19. durchs Ziel. Dank diesen zusätzlichen Punkten verbesserte er sich im Gesamtklassement auf den guten 25. Rang.
Obwohl Marco Püntener in der Vergangenheit kurze Rennen nicht optimal entsprachen, wollte er zeigen, dass er sich auch mit solchen arrangieren kann. Er startete in der Qualifikation gut und mit viel Kampfgeist und wurde mit dem Halbfinale belohnt. Ein verhaltener Start war dort aufgrund der kurzen Renndauer nicht mehr gutzumachen. So, dass er sich als 14. des Halbfinals nicht für das Finale qualifizieren konnte. Damit war er nicht ganz zufrieden, freute sich aber dennoch über seinen guten 18. Rang in der Gesamtwertung.
Lilly Vögel schied bei den Hard Mädchen in der Qualifikation vorzeitig aus und rangierte sich als 21.

Im März in Schaan
«Wir sind glücklich, dass wir diese vier Rennen organisieren, und den Athleten die Möglichkeit bieten konnten, ihren Sport auszuüben», zog Projektleiter Simon von Allmen vom Organisator des Swiss Bike Cup sein Saisonfazit. Für die Fahrer des RV Schaan heisst es sich nun zu regenerieren und sich von einer sehr langen Saison mit wenigen Rennen und vielen Unsicherheiten aufgrund der Coronapandemie zu erholen. Bereits im November starten die Vorbereitungen für die kommende Saison mit dem Swiss Bike Cup in Schaan am letzten März-Wochenende. rvs

Romano Püntener zeigte eine starke Saison mit zwei Siegen und je einem zweiten und dritten Rang, womit er die Gesamtwertung für sich entscheidet. Bilder: rvs

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