☰  MENU

Romano Püntener kehrt auf die Rennstrecke zurück

Die Rückkehr von Romano Püntener und der 14. Rang von Felix Sprenger sind aus Liechtensteiner Sicht die erfreulichen Schlagzeilen zur Schweizer Meisterschaft der Mountainbiker in Leysin. Für alle anderen LRV-Fahrer endete einer der Saisonhöhepunkte mit…

Die Rückkehr von Romano Püntener und der 14. Rang von Felix Sprenger sind aus Liechtensteiner Sicht die erfreulichen Schlagzeilen zur Schweizer Meisterschaft der Mountainbiker in Leysin. Für alle anderen LRV-Fahrer endete einer der Saisonhöhepunkte mit einer Enttäuschung.
 
Mountainbike. Kurz vor der Schweizer Meisterschaft in Leysin hatte Romano Püntener seinen Start auf Social Media angekündigt. Gegner und Mountainbikefreunde waren vor allem froh über seine Rückkehr, aber auch gespannt. Drei Monate nach seinem Sturz in Marseille galt der Fokus des LRV-Fahrers weder einem Formtest noch einer Spitzenrangierung. Der Schaaner wollte feststellen, ob sich keine, von den Verletzungen herführende Symptome mehr zeigen.

Bild: Romano Püntener nutzte drei Monaten nach seinem fürchterlichen Sturz in Marseille die Schweizer Meisterschaft für einen Test mit erfreulichem Fazit: «Der Test war erfolgreich und hat echt Spass gemacht.»

Den Mountainbikern präsentierte sich in Leysin ein natürlicher, schön angelegter und einer Schweizer Meisterschaft durchwegs würdiger Parcours mit viel Walduntergrund mit Wurzel und Steinen. Bei den Junioren war das Wetter feucht mit Rieselregen. Im 50-köpfigen Feld waren neben Romano Püntener auch Flavio Knaus und Felix Sprenger am Start. Aufgrund der Punkte der vergangenen Saison erfreute sich Romano Püntener einer ausgezeichneten Startposition. Diese wollte er nutzen, und sich am Start gut in Szene setzen, wohlwissend, dass er nach ein paar Fahrminuten etwas zurückdrehen musste. Der Schaaner fuhr daher auch bis zur ersten Tech-Zone-Passage an der Spitze. Danach passte er das Tempo an und reihte sich um Position 15 ein. Während der ganze Renndauer fuhr er eine konstante Geschwindigkeit und meisterte die technischen Passagen sehr sauber. Weniger gut als für Romano Püntener verlief der Start für Flavio Knaus und Felix Sprenger.
 
Sprenger und Püntener zufrieden
Flavio Knaus fühlte sich bei der Streckenbesichtigung gut und das Streckenprofil wäre ihm entgegengekommen. Doch musste der Ruggeller das Rennen nach einem unglücklichen Zwischenfall kurz nach dem Start aufgeben. Und Felix Sprenger, der gesundheitlich etwas angeschlagen in den Parcours ging, musste, nachdem einige Fahrer vor ihm zu Boden gingen, einen ungeplanten Stopp einlegen. «Zum Glück wurde ich nicht in den Sturz verwickelt», so der Triesner. Danach musste er aber viel Energie investieren, um wieder ins vordere Feld des Rennens zu fahren. Er kam in der Folge nie richtig in Rennmodus. Nach drei von sechs Runden fand er in einer Dreiergruppe Unterschlupf, die um Platz 13 kämpfte. Einen Fahrer konnte er in der letzten Runde distanzieren, die Zielgerade war dann im Schlusssprint für Felix Sprenger zu kurz, um auch noch an einem weiteren Fahrer vorbeizukommen. Am Ende klassierte er sich als 14. «Zwar bin ich mit dem Ziel einer Top-Ten-Klassierung ins Rennen gegangen», bin aber, aufgrund der Umstände mit dem Resultat zufrieden», so Sprenger.
Romano Püntener klassierte sich knapp dahinter als 16. Damit war er sehr zufrieden: «Es war toll, nach so langer Verletzungsphase endlich wieder ein Rennen zu fahren, auch wenn das Training auf dem Mountainbike erst beginnt.» Zwar sei es für ihn ein hartes Rennen gewesen, so der Schaaner: «Jedoch bin ich wirklich sehr zufrieden, dass ich bis Rennende durchhalten und die Positionen halten konnte. Ich bin wieder gesund und kann nun das Training für die zweite Saisonhälfte beginnen. Der Test war erfolgreich und hat echt Spass gemacht.» Ob Romano Püntener im Rahmen des Aufbaus vor der Sommerpause noch Rennen fährt, wird sehr spontan entschieden. Abhängig ist ein eventueller weiterer Start vom Trainings- und Formaufbau. Da muss ein Renneinsatz optimal reinpasse. Käme es zu einem weiteren Einsatz, wäre die Absicht «das Renngeschehen zu erleben und Rennhärte erfahren.» Ziel ist es, im August wieder auf die Rennstrecken zurückzukehren.
 
Riesen und Dal Farra sehr enttäuscht
Bei den Knaben U17 Hard stürzte Maurin Riesen in der ersten Runde mehrmals, kam einigermassen ins Rennen, aber nicht wirklich auf Touren. Mit Rang 49 von 71 klassierten Fahrern war der Balzner nicht zufrieden.
Klare Worte fand auch Loris Dal Farra: «Die Schweizer Meisterschaft war schlecht und eine grosse Enttäuschung.» Die U23-Fahrer waren eine Minute nach der Elite gestartet. Aufgrund der 80-Prozent-Regel konnten 38 Fahrer und damit mehr als ein Dreiviertel des Feldes das  Rennen nicht zu Ende fahren. Auch für Loris Dal Farra hiess es nach drei Runden Feierabend. Dabei hatte sich der Schaanwalder vor dem Start gut gefühlt und kam gut weg, musste dann aber auf dem durch Regen- und Hagelschauer sehr anspruchsvollem Untergrund auch viel Laufen. Schliesslich platzierte er sich auf Rang 38 von 45 klassierten Fahrern. lrv
 

← Prev News ItemErfolgreiche Premiere für Marco Püntener

Next News Item →LRV-Fahrer auf der Tessiner Treppe top

Zur Werkzeugleiste springen