Anlässlich des Bike Cup Ostschweiz in Savognin nahm Ludwig Luz erstmals nach seiner Rückkehr aus Neuseeland an einem Rennen teil. «Weil ich nicht wusste, wo ich stehe, war ich vor dem Start sehr nervös», so Luz. Die Vorbereitung verlief optimal. Da der Fahrer des Liechtensteiner Radfahrerverbandes bei den Junioren und damit in der letzten Kategorie des Tages, startete, war die Strecke schon sehr aufgeweicht. Es waren acht Runden zu absolvieren mit einer Gesamtdistanz von rund 25 Kilometern. Gleich auf den Start folgte ein kurzer, knackiger Aufstieg, den Luz rückblickend zu schnell in Angriff nahm. Luz tat sich schnell mit zwei weiteren Fahrern zusammen: «Diese Zusammenarbeit war optimal, da wir uns mit der Führungsarbeit immer abwechselten». Ein Teil der Strecke verlief auf einem grasigen Hang. Darauf war es natürlich sehr schwierig, die Spur zu halten. In der 6. Runde rutschte der Schaaner Mountainbiker ab und verlor rund 200 Meter auf die Gruppe, konnte diesen Rückstand aber wieder aufholen. Als das Rennen gegen Ende nochmals schneller wurde, konnte ein Mitglied der Gruppe nicht mehr mithalten. Jetzt folgten die direkten Zweikämpfe. Beim letzten Aufstieg konnte der LRV-Fahrer seinem Konkurrenten nicht mehr folgen. Schliesslich fuhr er als 7. von insgesamt 11 klassierten Junioren ins Ziel. «Angesichts der Umstände bin ich mit meinem Comeback auf europäischem Boden aber sehr zufrieden. Ich bin konstant gefahren, weiss nun, wo ich stehe», resümierte Luz.

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