Felix Sprenger fährt in Lenzerheide auf den guten 25. Rang im Cross-Country-Rennen der U23, Romano Püntener hadert mit einem Defekt.
Felix Sprenger erreichte in Lenzerheide mit Rang 25 erneut ein gutes Resultat im Cross-Country-Weltcup der U23. Nachdem er beim Short-Track-Rennen vom Freitag mit Rang 30 seine persönlichen Erwartungen nicht erreichen konnte, musste er schliesslich aus Startreihe fünf, und nicht wie vorerst angenommen, aus der vierten Reihe starten. Somit ging er bereits mit einem Handicap in den Parcours. Sprenger startete gut und konnte sich nach vorne arbeiten.
Felix Sprenger mit Flow über die vielen Wurzeln
Es gelang ihm, in einen schönen Flow zu kommen und über die vielen Wurzeln effizient zu fahren, was auf dem Parcours in Lenzerheide wichtig ist. «Auch wenn ich nicht meinen besten Tag hatte, konnte ich damit ein gutes Resultat herausfahren», so der 20-Jährige. Es habe einmal mehr sehr grossen Spass gemacht, beim Weltcup in Lenzerheide zu fahren: «Die Atmoshäre war einmalig. Die vielen ‹Hopp Felix› oder ‹Hopp Liechtenstein›-Rufe spornten mich sehr an. Es war einmal mehr ein Saisonhighlight.
Ärgerlich verlief das Rennen für Romano Püntener. Nachdem er am Start gut weg kam und um Position 25 klassiert war, brach ihm in der dritten Runde durch einen Schlag die Felge am Hinterrad.
Pünteners langer Weg in die Techzone nach Felgenbruch
Der lange Weg in die Techzone kostete ihn viel Zeit, sodass er vierzig Positionen verlor. Die Aufholjagd war schliesslich eine Runde vor Schluss, auf Position 48 (von 79 klassierten Fahrern) liegend, zu Ende, wo er dreissig Sekunden vor dem Ziel aufgrund der 80-Prozent-Regelung aus dem Rennen genommen wurde. «Dieser Zwischenfall war mein Verschulden. Doch dass dies gerade auf der Strecke in Lenzerheide mit den vielen einheimischen Fans passierte, ist doppelt ärgerlich», haderte der Schaaner noch gestern. War er mit dem Short-Track-Rennen vom Freitag (19. Rang) zufrieden, verlief das Rennen am Sonntag somit vom Resultat her enttäuschend. «Mit meiner Leistung bin ich zufrieden. Ich bleibe optimistisch und hoffe, dass das Rennglück beim nächsten Weltcupeinsatz in zwei Wochen wieder auf meiner Seite ist.» Nächste Weltcup-Destination ist Anfang Juli in La Thuile in den italienischen Alpen.
Felix Sprenger fährt beim Heimrennen in Lenzerheide auf den 25. Rang. Bild: Ben Zeimes



