In Pal Arinsal (Andorra) starteten die Mountainbiker am Sonntag zu ihrem sechsten von insgesamt neun Weltcuprennen in dieser Saison. Zum zweiten Mal nach dem Saisonauftakt in Yongpyong (Südkorea) fuhren beide Fahrer des Liechtensteiner Radfahrerverbandes LRV in die Top 30.

Felix Sprenger (Rang 22) und Romano Püntener (Rang 28) waren mit ihrem Rennen im U23-Weltcup zufrieden. Felix Sprenger zeigt eine sehr konstante Saison und hat auch im Weltcup-Gesamtklassement den 22. Rang inne. Gestern fuhr er beim über 1:12.53 Stunden dauernden Rennen nur um 23 Sekunden an seinem vierten Top-20 Resultat vorbai – seiner eigenen Zielvorgabe. Den Start in Pal Arinsal auf über 2000 m ü. M. erlebte Sprenger als sehr chaotisch. Dennoch versuchte er seinen Rhythmus zu finden und ein konstantes Rennen zu fahren, was ihm gelang. Auf der letzten Runde konnte er nochmals aufdrehen und seine persönlich schnellste Rundenzeit fahren. «Dass ich im Gesamtweltcup den 22. Rang inne habe ist cool, da sie meine Konstanz unterstreicht.» Die Form passe, er fühlte sich technisch gut. «Heute waren es Feinheiten, die nicht ganz zusammenpassten, um erneut in die Top 20 zu fahren», so der Athlet aus Triesen.

Romano Püntener freut sich über einen «guten Schritt»

Auch Romano Püntener kam gut durch die Startphase und konzentrierte sich danach auf das eigene Rennen. «Ich wollte mich nicht einer anderen Gruppe anschliessen und danach dafür büssen», so Püntener. Es gelang ihm mit regelmässigen Rundenzeiten gut, seinen Rhythmus durchzuziehen. Auf der letzten Runde verlor er aufgrund eines schleichenden Plattfusses etwas Zeit, aber keine Position. So konnte er gegenüber dem Rennen in La Thuile vom letzten Sonntag im Klassement um drei Positionen verbessern und das Rennen schliesslich auf Rang 28 beenden. «Das ist ein guter Schritt», war ihm die Erleichterung anzumerken, sich langsam wieder Richtung denjenigen Positionen zu verbessern, wo er hingehört. Der Spass am Rennen fahren ist auf alle Fälle zurück. «Die Strecke war einmal mehr ein Hammer», schwärmte er vom Parcours mit sehr viele Wurzeln und Steinen im pyrenäischen Gelände, vielen natürlichen, aber auch gebauten Elementen wie dem Pumptrack, kurzen, harten Anstiegen und technischen Abfahrten mit Sprüngen. So fuhr Romano Püntener auch am Sonntag mit einem guten Gefühl durch den Zielbogen in Andorra, wo er vor einem Jahr Gold an den Kleinstaatenspielen gewann.

Am kommenden Wochenende folgt bereits ein nächstes Saisonhighlight, die Schweizer Meisterschaften in Leysin.

Bild: Romano Püntener zeigte im Weltcup von Andorra ein gutes Rennen.                Bild: Indy Bruhi