Felix Sprenger verteidigt im Rahmen des Swiss Bike Cup in Leysin die Landesmeistertitel im Short Track und im Cross-Country. «Ich habe beide Titel verteidigt und somit mein Ziel erreicht», so die Zusammenfassung des Rennwochenendes von Felix Sprenger. Romano Püntener bleibt unter den Erwartungen und ist entsprechend enttäuscht.
Short Track zusammen mit Schweizer Elite
Im Short Track starteten Felix Sprenger und Romano Püntener zusammen mit der Schweizer Elite. In der ersten Runde fuhren sie auf Abwarten. Dann lancierte Sprenger eine Attacke und schüttelte Püntener ab. In der Folge galt es das Rennen nach Hause zu fahren. Im Feld der Schweizer Elite belegte Sprenger Rang 12, Püntener klassierte sich als 14.
Die Zeit nehmen, dass die Puzzleteile wieder greifen
Auch im Cross Country-Rennen ging es um den Landesmeistertitel. Für Romano Püntener aber auch – und das war ihm noch wichtiger – von der physischen Verfassung her einen weiteren Schritt zurück zur Frühform zu machen, in der er sich beim Saisonstart befand. Er startete stark, überquerte die Start-/Ziellinie nach der Startrunde auf zweiter Position. Danach fuhr er konstante Rundenzeiten, hatte keine Probleme oder Zwischenfälle zu beklagen. Doch blieb er leistungsmässig hinter den eigenen Erwartungen zurück: «Nach der Erkrankung in Leogang fühlte ich mich nie mehr richtig wohl, konnte nie mehr meine Leistungen vom Saisonauftakt zeigen.» Zwei bis drei Puzzleteile passen derzeit offensichtlich noch nicht zusammenpassen. «Ich werde mir die nächsten Wochen dafür Zeit nehmen, dass diese wieder ineinander greifen», so der Schaaner und ist zuversichtlich, seine Form im letzten Saisondrittel nochmals steigern zu können.
«Ehre, das Land vertreten zu dürfen»
Anders als Püntener war Sprenger zufrieden mit seinem Auftritt. Er erwischte einen durchschnittlichen, von Positionskämpfen geprägten Start. Zuerst galt es ein Loch zu den Top 3 zuzufahren. Dann, nach der ersten Runde, fuhr er in einer Sechsergruppe, der auch Romano Püntener angehörte. Während der Schaaner schliesslich abreissen lassen musste, kämpfte Sprenger um Rang 4. Am Ende fehlten ihm dreissig Sekunden auf das Podest, auf den Sieg 62 Sekunden. Felix Sprenger freute sich, dass er seine Titel aus dem Vorjahr verteidigen konnte: «Für mich ist das Trikot des Liechtensteiner Landesmeisters eines der schönsten, die es gibt. Es ist für mich eine grosse Ehre, dass ich es ein weiteres Jahr tragen darf», so der 20-Jährige.
Nun folgt die Heim-EM im Tessin
Nach den nationalen Titelkämpfen steht eine kurze Wettkampfpause auf dem Programm. Der Fokus richtet sich auf den nächsten Saisonhöhepunkt: die Heim-Europamei-sterschaft im Tessin.



